Österreich gegen Deutschland auch im Einzelspringen ein Thema

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Kraft und Co. 14,9 Punkte hinter den Siegern
Kraft und Co. 14,9 Punkte hinter den Siegern
Österreichs Skisprung-Quartett hat sich am Samstag gegenüber dem enttäuschenden Team-Weltcup-Auftakt im November in Klingenthal rehabilitiert. Im zweiten von insgesamt fünf Teambewerben musste sich das ÖSV-Team in Zakopane nur Olympiasieger Deutschland geschlagen geben und wurde vor Slowenien Zweiter. Im Einzelspringen am Sonntag spielt deshalb auch der Nationencup eine Rolle.

Im Nationencup baute Deutschland den Vorsprung auf Österreich um 50 Zähler auf 105 aus. Doch schon am Sonntag können Kraft, Hayböck und Co. im Einzelbewerb (13.45 Uhr/live Eurosport) zurückschlagen. Der nächste Teambewerb, gleichzeitig auch Generalprobe für die WM in Falun, geht am 31. Jänner in Willingen über die Schanze.

“Wir haben von Klingenthal noch einiges gutzumachen”, hatte Tourneesieger und Weltcup-Gesamtleader Stefan Kraft vor dem Zakopane-Trip auch das Ziel vorgegeben, Rot-weiß-rot wieder auf einen Stockerlplatz zu bringen. Das gelang dem Vierergespann in der Besetzung Michael Hayböck, Gregor Schlierenzauer, Thomas Diethart und Kraft in souveräner Manier.

Die ÖSV-Equipe kämpfte bis zum Schluss um den Sieg und lag in allen acht Sprüngen nie schlechter als auf dem dritten Platz. Vor den letzten beiden Sprüngen führte Österreich sogar, vor dem letzten lag Deutschland nur 1,2 Zähler voran. In der Entscheidung war der Unterschied der Schluss-Springer Severin Freund mit 133,5 m und Kraft (126,5) aber doch zu groß.

Deutschland gewann mit Michael Neumayer, Marinus Kraus, Richard Freitag (130/132,5) und Freund 14,9 Zähler vor Österreich. Slowenien sicherte sich nur zwei Punkte vor Norwegen Rang drei. Deutschlands “Adler” zeigten anschließend auch abseits der Schanze Größe und spendeten ihr gesamtes Sieger-Preisgeld in Höhe von 30.000 Schweizer Franken (29.620,85 Euro) für den vor knapp zwei Wochen schwer gestürzten Amerikaner Nick Fairall. Der beim Tournee-Finale in Bischofshofen gestürzte Fairall darf nach seiner Wirbelsäulenoperation auf eine vollkommene Genesung hoffen, hat aber eine lange Reha-Phase vor sich.

(APA)

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