ÖHB-Frauen verpassten gegen WM-Dritten Rumänien WM-Ticket

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Österreichs Frauen-Handball muss zumindest bis 2019 auf die erste WM-Teilnahme seit China 2009 warten. Am Dienstag ging in Stockerau auch das Rückspiel im Play-off-Duell mit Rumänien verloren, dem 29:34 am vergangenen Freitag auswärts folgte eine 24:33-Heimniederlage.

Das klare Ergebnis täuscht aber ein wenig, da die ÖHB-Equipe zur Pause geführt und bis in etwa zur 40. Minute Paroli geboten hatte. Die Österreicherinnen hatten nach dem respektablen Hinspiel-Ergebnis in der Qualifikation für die WM im kommenden Dezember alles gegeben, um den haushoch favorisierten WM-Dritten von 2015 auszubooten. Und gestützt auf eine sehr gute Deckungsarbeit erarbeitete sich die Truppe von Teamchef Herbert Müller bis zur Pause sogar eine Zwei-Tore-Führung. Die starke Torfrau der Rumäninnen verhinderte einen größeren Rückstand der Gäste. Nach der Pause betrug der Vorsprung kurz drei Tore, doch schon bald fiel das rot-weiß-rote Team auseinander.

Bei Müller überwog allerdings trotz des Gesamtscores von 53:67 der Stolz. “Wir haben Rumänien in der ersten Hälfte richtig zum Wahnsinn gebracht”, meinte der Coach im ORF-Interview. “Wir haben 45, 50 Minuten gut mitgehalten. Dann haben wir komplett den Kopf verloren, und Rumänien zum Konterspiel eingeladen. Dann nimmt das Ergebnis eine Dimension an, die sich die Mannschaft nicht verdient hat.”

“Es ist unglaublich schade”

Sein Team müsse sich ganz streng an ein taktisches Konzept halten, um auch gegen solche Gegner zu reüssieren. Die dreifache Torschützin Josefine Huber analysierte ähnlich: “Wir hatten das Spiel super im Griff bis zur 40. Minute. Dann ist die Deckung nicht mehr gut genug gestanden. Es ist unglaublich schade. Man muss aber auch sagen, Rumänien hat ganz andere physische Voraussetzungen.” Angeführt wurden die Gäste von der mit acht Toren auftrumpfenden Welt-Handballerin Cristina Neagu.

Sonja Frey, mit fünf Treffern zweitbeste ÖHB-Werferin, nahm auch Positives mit. “Wir haben gesehen, wir können mitspielen. Wir können viel mitnehmen.” Und zwar in die EM-Qualifikation, in der es ab Ende September in Gruppe 4 erneut gegen die Rumäninnen geht. Außerdem wartet neben Portugal mit Russland eine weitere Top-Nation. Müller: “Diese Gruppe ist der pure Wahnsinn. Das ist der Hammer schlechthin. Aber man muss an solchen Gegnern wachsen.”

(APA)

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