Obama nahm Nominierung der US-Demokraten an

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US-Präsident Obama hat seine Anhänger beim Nominierungsparteitag der Demokraten auf eine Schicksalswahl eingeschworen. Die Präsidentenwahl im November sei eine Entscheidung "zwischen zwei unterschiedlichen Visionen für die Zukunft", sagte Obama (51) am Donnerstagabend zum Abschluss des Parteitags der Demokraten. Falls er in zwei Monaten wiedergewählt werde, könne er Amerika aus der Krise führen.

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Die hohe Arbeitslosigkeit und die flaue Konjunktur sind die Hauptthemen des Wahlkampfs. Der Ausgang der Abstimmung am 6. November ist völlig offen. Laut Umfragen liefern sich Obama und Romney seit Wochen ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Erst zum Ende seiner Rede gelang es Obama, Stimmung zu entfachen. "Wenn Du an ein Land glaubst, in dem jeder eine faire Chance erhält, und jeder seinen fairen Beitrag leistet, und jeder sich an dieselben Regeln hält, dann brauche ich diesen November Deine Stimme", rief er den Delegierten zu.

Obama, der erste schwarze Präsident der US-Geschichte, machte klar, dass er in seinen vier Jahren im Weißen Haus nicht alles erreicht habe. Er gab zahlreiche Versprechen, mit denen er Amerika aus der Krise führen will: Bis 2016 sollen eine Million neue Industriejobs geschaffen werden, der Export soll in den nächsten zwei Jahren verdoppelt werden. Die Ölimporte sollen bis 2020 halbiert werden. Große Anstrengungen stellte Obama beim Sparen und in der Bildung in Aussicht.

Das Romney-Lager meinte in einer ersten Reaktion, Obama wolle dieselbe Politik fortsetzen, die bereits in seiner bisherigen Amtszeit keinen Erfolg gebracht habe. "Er hat mehr Versprechen gemacht, aber die Versprechen der ersten vier Jahre nicht gehalten", hieß es in einer Erklärung.

Vize-Präsident Joe Biden betonte, dass Obama sein Amt mitten in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten übernommen habe. Er habe erfolgreich durch die Krise geführt.

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