Obama nach Debatten-Flop selbstkritisch

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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US-Präsident Obama gibt sich nach seinem matten Auftritt in der TV-Debatte gegen seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney selbstkritisch. "Ich hatte eine schlechten Tag", sagte der demokratische Amtsinhaber am Mittwoch. "Ich war einfach zu höflich", erklärte Obama weiters. Es sei aber schwierig gewesen, Romney immer wieder vorzuhalten, dass er nicht die Wahrheit sage.

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Bei der nächsten Debatte kommende Woche wolle er seinem Gegner aber mehr Paroli bieten. "Wir werden dann etwas mehr Aktivität sehen", sagte Obama. Bei der Präsidentenwahl am 6. November erwarte er ein knappes Ergebnisse, meinte Obama mit Blick auf sinkende Werte in Umfragen.

Romney entschied Duell für sich

Der Präsident hatte bei der Fernsehdebatte eher matt gewirkt, Romney konnte nach Ansicht von Experten das erste von insgesamt drei TV-Duellen für sich entscheiden. Auch laut Umfragen siegte der Obama-Herausforderer bei der Debatte, seine Popularitätswerte stiegen anschließend.

Kommende Woche steht Akt zwei des Showdowns an

Die nächste Debatte zwischen den beiden Politikern steht in der kommenden Woche an. Zuvor treffen am Donnerstagabend (Ortszeit) US-Vizepräsident Joe Biden und der republikanische Vizekandidat Paul Ryan bei ihrer einzigen Fernsehdebatte aufeinander. Bei dem 90-minütigen Duell an einer Hochschule in der Kleinstadt Danville im US-Staat Kentucky soll es um innen- und außenpolitische Themen gehen. Kommentatoren rechnen mit einer harte Redeschlacht.

 

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