GroupGroupCombined ShapePage 1Page 1Combined ShapePage 1Triangle Fill 1BitmapFill 1Fill 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAA Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

NR-Wahl: Vorzugsstimmen in Vorarlberg ausgezählt

Das am Freitag von der Landeswahlbehörde bekannt gegebene Gesamtergebnis der Vorzugstimen hat in Vorarlberg keine Veränderung oder Umreihung bei den Mandaten ergeben. Primus wurde Norbert Sieber (ÖVP) mit 5.537 vor Karlheinz Kopf (ÖVP) mit 4.819 und Reinhard E. Bösch (FPÖ) mit 3.819 Vorzugsstimmen. Alle drei waren in ihren Wahlkreisen ohnehin Listenerste.

Nicht am Stockerl, aber fix im Nationalrat Reinhold Einwallner (SPÖ) mit 2.543 Vorzugsstimmen. Der Grüne Harald Walser erreichte zwar 2.256 Vorzugsstimmen, kommt aber nicht mehr in den Nationalrat. Für Martina Ess, die im Regionalwahlkreis 8B (Vorarlberg Süd) auf Platz sechs kandidiert hatte, brachten 1.838 Vorzugsstimmen (und 1.436 im zweiten Ermittlungsverfahren) zwar keine Vorreihung, wohl aber positive Aufmerksamkeit in der Landes-ÖVP. Wie Parteiobmann LH Markus Wallner am Wahlabend betonte am freitag ÖVP-Landesgeschäftsführer Dietmar Wetz auf APA-Anfrage, Monika Ess habe ein Super-Ergebnis erreicht und sich für künftige Einsätze und Aufgaben empfohlen. “Wir werden sie weiter am Radar haben”, meinte Wetz.

Wahlkarten-Auszählung hat Ergebnis kaum verändert

Die Auszählung der letzten Wahlkarten hat das Ergebnis in Vorarlberg kaum verändert: Die ÖVP kommt auf 34,7 Prozent und liegt um 20.145 Stimmen vor der FPÖ mit 24,4 Prozent. Die Sozialdemokraten erreichten 17,8 Prozent. 7,2 Prozent stimmten für die Grünen, neun Prozent gaben den NEOS ihre Stimme. Für die Liste Pilz votierten drei Prozent. Von den Kleinparteien übertraf nur die NBZ – Neue Bewegung für die Zukunft (1,4 Prozent) die Ein-Prozent-Hürde, alle anderen blieben in Vorarlberg unter einem Prozent.

Sieben Ländle-Mandatare ziehen ein

In den Nationalrat einziehen werden insgesamt sieben Mandatare aus Vorarlberg. Drei von ihnen – Norbert Sieber und Karlheinz Kopf für die ÖVP, Reinhard Bösch für die FPÖ – haben ihr Mandat über die Regionalwahlkreise erhalten, Reinhold Einwallner zieht über die Landesliste ins Parlament ein. NEOS-Abgeordneter Norbert Loacker ging am 15. Oktober im Land leer aus, wird aber wie sein Landsmann NEOS-Chef Matthias Strolz über einen Platz auf der Bundesliste ein Mandat erhalten. Der gebürtigen Nenzingerin Claudia Gamon gelang der Sprung in den Nationalrat über die Wiener Liste der pinken Partei.

Diese sieben Vorarlberger ziehen in den NR

  • Norbert Sieber (ÖVP)
  • Karlheinz Kopf (ÖVP)
  • Reinhard Bösch (FPÖ)
  • Reinhold Einwallner (SPÖ)
  • Matthias Strolz (NEOS)
  • Gerhard Loacker (NEOS)
  • Claudia Gamon (NEOS)

<<<Die ausführliche Geschichte lesen Sie in den VN>>>

So werden die Mandate im NR unterteilt

Einwallner als Neuling

Bis auf Reinhold Einwallner waren alle Vorarlberger Mandatare bereits in der jetzigen Legislaturperiode im Parlament vertreten. Einwallner löst für die Sozialdemokraten den bisherigen Abgeordneten Elmar Mayer ab, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Die FPÖ hat nur knapp ein zweites Mandat über die Landesliste in Vorarlberg verfehlt. Der bisherige Freiheitlichen-Abgeordnete Bernhard Themessl (zweiter auf der Landesliste) ging demnach leer aus. Aufgrund des Wahldebakels der Grünen wird auch Harald Walser nicht mehr im Parlament vertreten sein.

(APA)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  1. VOL.AT
  2. Vorarlberg
  3. NR-Wahl: Vorzugsstimmen in Vorarlberg ausgezählt
Kommentare
Noch 1000 Zeichen