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Noch immer mangelhafte Post-Zustellung in Vorarlberg: "Maulkorb" für kritische Gewerkschafter

Wie bereits im August berichtet, beklagten viele Vorarlberger eine mangelhafte Zustellung der Post. Die Post AG erklärte diese mit Personalproblemen und versprach Besserung. Rund einen Monat später hat sich die Situation noch immer nicht ganz entspannt. Kritik hagelte es auch von Gewerkschaftsseite, woraufhin dieser nun ein "Maulkorb" verpasst wurde.
Zustellungs-Probleme im Ländle
Neue Post-Uniform

Die Österreichische Post AG stand bereits im Sommer im Mittelpunkt der Kritik. In Bregenz, Lauterach, Koblach und Feldkirch kam es zu mangelhaften und unregelmäßigen Zustellungen der Post. Auch die Vorarlberger Post-Gewerkschaft schaltete sich in die Diskussion ein und kritisierte das Post-Management. Jetzt, mehr als einen Monat später, wurde den Vertretern der Vorarlberger Gewerkschaft ein “Maulkorb” verpasst, die Zustellung indes funktioniert zum Teil noch immer nicht.

Gewerkschaft in Wien hält sich zurück

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Laut Martin Palensky, dem Pressesprecher der Gewerkschaft Post- und Fernmeldedienste in Wien, wurden bereits zahlreiche Gespräche geführt. Mittlerweile möchte sich Palensky jedoch nicht mehr näher dazu äußern. “Wir möchten nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen”, so der Pressesprecher der Post Gewerkschaft in Wien auf VOL.AT-Anfrage. Palensky versichert jedoch, dass die Vorarlberger Betriebsräte mit ihrer Unterstützung rechnen können . “Die Zustellung der Post muss vom Bodensee bis zum Neusiedlersee möglich sein”, ist Palensky überzeugt und gibt sich diplomatisch. Er betont, dass die Post AG derzeit sehr bemüht und eifrig nach neuen Angestellten suche.

Vorarlberger Gewerkschaft “Maulkorb” verpasst

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Doch warum wurde den Gewerkschaftern ein “Maulkorb” verpasst? Wie Post AG Pressesprecher David Weichselbaum im Gespräch erklärt, ist es Mitarbeitern eines börsennotierten Unternehmens grundsätzlich verboten, öffentliche Behauptungen aufzustellen, die dem Ruf des Unternehmens schaden könnten. Laut Weichselbaum war dies in Vorarlberg der Fall. So wurde unter anderem dem Gewerkschafter Franz Mähr schriftlich mitgeteilt, dass er sich auf diese Art und Weise nicht mehr in der Öffentlichkeit über das Unternehmen äußern darf.

In Bludenz und Thüringen extremer Personalmangel

Die Situation in Feldkirch und Koblach habe sich mittlerweile etwas verbessert. “Noch ist nicht alles eitel Wonne”, vesucht Weichselbaum die Situation nicht zu beschönigen. Vor allem in der Einschulungsphase seien die Arbeitsabläufe noch nicht rund und so könne es nachwievor zu Unregelmäßigkeiten bei der Zustellung kommen.  So berichten VOL.AT-Leser, dass es in Bludenz, Thüringen und Lauterach nachwievor Probleme gebe. Obwohl derzeit auch Leiharbeiter eingestellt werden und die Post eng mit dem AMS zusammenarbeitet, sucht man noch immer händeringend nach geeignetem Personal. “Ganz dringend brauchen wir im Moment Personal in Bludenz und in Thüringen“, schildert Weichselbaum die Situation abschließend.

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