Ernest Enzelsberger
Dabei geht es um das Schnüren eines Gesamtpaketes, in dem Mietverträge, Lizenzen und ein Joint Venture neu geregelt werden müssen. Über das ganze Wochenende wurde hart verhandelt, die Gespräche waren auch gestern bei Redaktionsschluss noch im Gang.
Eine Einigung war nicht in Sicht, die Gespräche mit Josef Hahnl wurden als Telefonkonferenzen abgewickelt. Der Rechtsvertreter der neuen Eigentümer, der Dornbirner Rechtsanwalt Klaus Fischer, betonte gegenüber den „VN“, dass die Verhandlungen nicht abgebrochen sind. Fischer ging gegenüber den „VN“ davon aus, dass es doch eine gemeinsame Lösung gibt. Josef Hahnl ist Eigentümer der Immobilie des Hämmerle- Werks Fischbach. Sägen gehört der Stadt Dornbirn und das Werk Steinebach der Hämmerle- Holding. Dem Vernehmen nach will Hahnl von den neuen Eigentümern eine Miete von rund 72.000 Euro monatlich für Fischbach.
Hahnl pessimistisch
Nicht sehr zuversichtlich gab sich Josef Hahnl zu den „VN“. Er machte dabei deutlich, dass es bei ihm kein Nachgeben in den strittigen Punkten geben werde. Was den Bereich der Mieten anbelange, so gebe es mehrere Interessen, die die Immobilie mieten würden. Allerdings, so Hahnl, sei ihm wichtig, dass die früheren Hämmerle- Mitarbeiter in dem von den Indern zugesagten Ausmaß auch tatsächlich beschäftigt werden.
Laut Arbeiter- Betriebsrat Reinold Diem wird heute bei Hämmerle die Produktion noch stillstehen. Mittlerweile sind auch die Gespräche zwischen den neuen Eigentümern und den Mitarbeitern angelaufen. Die Berater von Arbeiterkammer, Arbeitsmarktservice und der Arbeitsstiftung haben ihre Arbeit vor Ort im Wesentlichen abgeschlossen. Sie werden jetzt den Arbeitnehmern behilflich sein, damit diese ihre ausständigen Gelder erhalten.