"Müssen heute für 2050 planen"

"Müssen heute für 2050 planen" Wird es bald einen Eisenbahntunnel durch den Pfänder geben? - ©VMH
Bregenz - Der Bregenzer Bauunternehmer DI Hubert Rhomberg plädiert in der Diskussion um den Alpentransiverkehr für einen Eisenbahntunnel im Pfänder und in den Bregenzerwald.
 
 
„Es mag schon zutreffen, dass man mit der bestehenden Bahninfrastruktur Lindau – Bregenz – St. Margrethen noch einige Jahre das Auslangen findet, selbst wenn nach Elektrifizierung der Strecke München – Lindau das Aufkommen in Richtung Schweiz massiv steigen sollte. Eine Bahnplanung muss aber mindestens in Generationen- Perspektive ansetzen – so wie z. B. eine Arlbergbahn eine Entwicklung von 100 Jahren abzudecken imstande war.“

So reagiert der Bregenzer Bauunternehmer DI Hubert Rhomberg, dessen Geschäftsbereich Bahnbau bekanntlich im In- und Ausland eine Reihe zukunftsweisender Projekte (Stichworte: Lötschberg, Malmö, Australien) abwickelte, auf die von Verkehrs- LR Manfred Rein und auch von Infrastruktur- /Verkehrsminister Werner Faymann vertretenen Standpunkte, dass bei dem vor allem von der Wirtschaft geforderten Pfänder- Eisenbahntunnel „bis auf weiteres keine Eile geboten“ sei. Rhomberg, der ohne sich zu zieren bestätigt, „sowohl als Lokalpatriot wie aus Prestigegründen“ massiv an der Ausführung so eines Jahrhundert- Projekts Pfänder- Eisenbahntunnel interessiert zu sein, sieht nämlich durchaus „in gar nicht ferner Zukunft viel mehr, viel längere und viel schwerere (Güter- )Züge aus Deutschland durch Bregenz Richtung Gotthard brausen, falls wir nicht jetzt Alternativen initiieren. Dann wird’s nicht nur kapazitäts- , sondern vor allem akzeptanzmäßig eng in Bregenz“, insistiert Rhomberg. Er befasst sich mit der Problematik übrigens nicht nur als Branchen- Insider und potenzieller Auftragnehmer, sondern auch als Landeschef der ÖVG (Österreichische Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft).

Ab sofort Alternativen vorzubereiten, sei in doppelter Hinsicht notwendig. Zum einen beträgt im Bahn- Business die Vorlaufzeit bis zur Realisierung 10, eher 15 Jahre. Zum anderen müsse man heute sicherstellen, dass nicht jene Flächen verbaut oder fremdgewidmet werden, die für Zu- und Ablauftrassen vom Pfändertunnel, auch vom größer zu konzipierenden Güterbahnhof („Hauptbahnhof Rheintal“) benötigt werden. Rhomberg: „Genau genommen ist das Ganze in noch breiterem Kontext zu sehen. Es gilt, die Kapazitätslücke zur Schweiz zu schließen, am sinnvollsten auf Schiene und Autobahn parallel. Ein S18- Ersatz könnte auch als Kombination von Straße, ausgebauten ,Öffis’ plus (in Plänen schon existenter) Ringstraßenbahn angedacht werden. Rhomberg wird übrigens – auf Basis des Gesamtkonzeptes ,konsensorientiertes Planungsverfahren einer Verkehrslösung Unteres Rheintal’ für besagte Ringstraßenbahn eine Konzession beantragen“, kündigte der Bauunternehmer an.

Als Kosten für eine zukunftsfähige Gesamtlösung – Pfänder- Eisenbahntunnel, Güterbahnhof- Ausbau, Schweiz- Anbindung – nannte Rhomberg „1 Milliarde Euro als Richtgröße“. Seine „Tunnel- Visionen“ sind damit freilich nicht erschöpft. Da Unternehmen Grundstücke mit Gleisanschluss im Rheintal kaum noch finden, aber z. B. im Bregenzerwald noch genügend Gewerbeflächen frei wären, denkt der Bauunternehmer über eine Tunnelverbindung zwischen Dornbirn und Mittelbregenzerwald nach. „Das würde Betriebsansiedlungen anregen, Pendlern unzählige Fahrtstunden ersparen, einen Skizug wie ins Montafon z. B. nach Mellau/Damüls ermöglichen und einer ganzen Region unglaublichen Auftrieb verleihen“, begründete er sein Plädoyer für einen z. B. aus dem Wallenmahd oder vom Gütle in den Mittelwald geführten Tunnel, „erst für die Bahn, später idealerweise auch mit Straßenröhre“ (Rhomberg).

Neben Unterland- Ringstraßenbahn und Bregenzerwald- Tunnel verweist der ÖVG- Landeschef schließlich noch aufs Konzept „Bodan Rail 2020“. Bodan steht für Bodensee- Anrainerländer, und das Konzept sieht die Vernetzung und Optimierung aller in diesen Ländern bestehenden Bahnen vor. Die, zu Ende gedacht, einst eine Art Ringstraßenbahn für den Wirtschaftsraum Bodensee abgeben könnten. So eine Bodensee- S- Bahn rund ums Schwäbische Meer käme der Bevölkerung, den Pendlern, der Touristik und anderen Nutznießern zugute.


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Es gibt 17 Beiträge zu diesem Thema
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Kommentar von:BASMATIHANS22.08.2008 22:04 Uhr
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ABER HALLO WER PLANT DEN DA WELCH EIN WAHNSINN....
Lieber Vorarlberger,

die Herren aus Vorarlberg der Gauner Rhomberg plant und plant, er ist doch wissend welche Gaunereien er bzgl. Festspielhaus betreibt, nun sucht er das große Geschäft für seine Firma und hegt Pläne aus für den großen Alpentransitverkehr - ja für die Achse Nord - Süd im Streckennetz München Lindau Bregenz Mailand Zürich.

Ihre Vorarlberger oligarchistische Gaunervereinigung, bedenkt ihr seit nicht Staat, sondern eine kriminelle Vereinigung, dazu gehört Sausgruber, sein Statthalter, landesräte, landhausmafia, und sein Parteihintergrund hinzu, wie Rhomberg und sein Anhang.

Nun man muss wissend sein, der Landkreis Lindau im Westallgäu mit seinen über 300 qkm ist seit 1945 nicht zu Bayern weder zu BRD zugehörend. das ist Faktum. Ein weiteres hinzu das Bahnstreckennetz im Landkreis Lindau gehört heute dem State Kingdom of Marduk.

Den Hohlköpfen in Vorarlberg erklärt, das Streckennetz der Eisenbahn im Wetsallgäu war stets eine Privatbahn, und gehörte weder dem Königreich Bayern, weder der Reichsbahn, weder der DB weder der DB AG weder die Bayern ein Anrecht auf das Streckennetz haben, damit gesagt, der State Kingdom of Marduk benötigt den Durchgang des europäischen Schienen- weder Auto- noch Schwerlastverkehr.

Vorarlberger denkt nach, eure Gauner im Landhaus samt Hubert Rhomberg brauchen kein Fernverkehrsnetz, und im übrigen Voralberg bekommt mit dem Staat Marduk noch ganz ordentlich Probleme.

Wer wissen will was mit Lindau Sache geworden ist - liest dies unter dem Link:

http://king-marduk.de/viewtopic.php?t=18

man muss es schon lesen, und mit Bilder anschauen st nicht getan - wir Wahrheiten offenbaren und sogar auch belegen.
Kommentar von:Kella322.08.2008 18:21 Uhr
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Bahn in den Tunnel - JA natürlich
Die Bahn in den Tunnel - das macht Sinn und ist auch absolut notwendig wenn man auch weiterhin an einer Europäischen Hauptlinie bleiben will!
Kommentar von:6923193922.08.2008 14:04 Uhr
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Was soll das ganze Palaver
Politiker sehen nicht, hören nicht , können sich nicht vorstellen .... Muss ich weitermachenß wohl bekomm's !!!!!
Kommentar von:Monschta22.08.2008 10:14 Uhr
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...bei uns passiert nichts
...keine Angst, es wurde in den vergangenen 30 Jahren verabsäumt eine vernünftige Verkehrsplanung zu realisieren, wir werden auch die nächsten 50 Jahren noch im Verkehr ersticken.

...wenn etwas umgestezt wird, dann maximal wieder nur eine "Zwicklösung" die auf lange Zeit wieder nichts bringt.

...so war es und so wird es immer bleiben, Rhomberg hin oder her, obwohl Hubert ja grundsätzlich recht hat.
Kommentar von:PlemmPlemmLand22.08.2008 08:08 Uhr
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Wertgewinn
Für das Bregenzer Ufer wäre es ein Quantensprung wenn die Bahn ganz verschwinden und der Autoverkehr durch die zweite Röhre verringert würde. Farge mich immer, wie man sich auf den schmalen Rasenstreifen an der Pipeline zum Sonnen legen kann. Da muß man wohl Bahnfreak sein!
Kommentar von:Feinstaub22.08.2008 08:52 Uhr
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meine Meinung
Genau so seh ich das auch. Bregenz gehört wieder an den See ohne Bahn und wenn möglich Straßen dazwischen.
Kommentar von:1hans21.08.2008 23:27 Uhr
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freut mich
ein mann mit weitsicht!
gott sei dank gibts sowas noch
wo in der politik, aufgrund weit verbreitetem desinteresses, nur noch idioten sind
Kommentar von:mir_sind_dra22.08.2008 13:44 Uhr
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,
Ein Unternehmer braucht Weitblick.

Ein Politiker kannn nur bis zu den nächsten Wahlen schauen.
Wenn der Politker gut ist, spart er.
Das wiederum verhindert seine Wiederwahl.
Kommentar von:informantttttt21.08.2008 22:05 Uhr
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haha
wer hat das hirn dazu !!
die momentan toten - hirntoten politiker ??
Kommentar von:wir_321.08.2008 21:34 Uhr
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ja ja der rohmberg
zuerst mal schauen sollten das familienväter eine ordentlichen lohn bekommen zur zeit arbeit suche weil firma verkauft wurde. jetzt sind wir montafoner in tirolerhänden pifkisaga nicht weit entfernt ist bei uns.
das das nur der super stand und unsere super vohrsteherr zugelaßen haben toi toi ihr super politiker ....spitze macht ihr das ...

also wenn noch aber millionen da sind würde man besser familienväter ordentlich bezahlen aber das beste zum schluß... ein vorstellungsgespräch war der hammer bei einer spezialfirma im ländle ... soll mir noch einen zweiten jop suchen neben dem sichten denn mehr als 1200 euro seinen dicht drinn .... dann jeden tag privatauto 100 kilometer bis man wider zuhause ist ... also proplehme wären glaub ich ganz woanders als ein eisenbahn tunnel durch denn pfänder oder nicht ??????????????
Kommentar von:ktmkriki22.08.2008 13:33 Uhr
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Deutsche sprache schwere sprache
Wenn Hubert R. deinen Kommentar vorher gelesen hätte, dann sind € 800,- noch überbezahlt. Besser suchen andere Jop.
Kommentar von:Feinstaub21.08.2008 23:39 Uhr
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proplehme
Ja, Probleme wären ganz woanders.
Zum Beispiel bei Deiner Schulbildung.
Das tut ja nur noch weh.
Kommentar von:parius121.08.2008 21:13 Uhr
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wohltuend
ich finde es richtig wohltuend, wenn menschen visionen haben und mit viel respektlosigkeit und phantasie über den tellerrand hinausschauen. so wird sie hoffentlich ausschauen, usere zukunft. und ob man rhomberg leiden kann oder nicht, aber gott sei dank setzen sich solche pioniere meistens durch. fangt endlich mit der umsetzung an, damit wir auch noch was davon haben.
Kommentar von:tntkeule21.08.2008 20:47 Uhr
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wow
klar, rhombergs kinder verdienen mit dem eisenbahntunnel dann natürlich millionen, aber viel wichtiger für unser aller nachkommen ist .....

... DANKE HUBERT. endlich mal einer der es begriffen hat mit dem scheiss zug an der pipeline entlang abzufahren !!!
Kommentar von:KickIt21.08.2008 22:43 Uhr
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*looooool*
du lebst wohl noch im traumland!
1. der eisenbahntunnel wird nicht gebaut. warum? zu teuer und durch auflockerung des nachtzugfahrverbot reicht die einschienenstrecke zwischen lindau und bregenz vollkommen aus.
2. durch die hohen spritpreise ist der personenverkehr der öbb im aufschwung daher werden die zugverbindungen zwischen lindau und bregenz auch nicht weniger.

so und jetzt denk mal realistisch!!! ok mal eine hilfestellung. die firma rhomberg verdient mit dem tunnelbauprojekt ein paar wenig sau viele euro ;-)
Kommentar von:Feinstaub21.08.2008 23:41 Uhr
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Und
Und? Wo ist das Priblem, wenn Rhomberg daran was verdient?
Darum gehts doch hier gar nicht.
Kommentar von:Feinstaub21.08.2008 23:42 Uhr
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Problem
Soll heißen "Problem"
 
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