Mit Hilfe von Laser- Scans, der Unterstützung von Archäologen und einem Architekturprogramm wurde fast die gesamte Stadt mit rund 7.000 Gebäuden digital nachgebaut. Die zwei Millionen Dollar (1,5 Millionen Euro) teure Simulation mit dem Titel „Rome Reborn“ (Wiedergeborenes Rom) sei über einen Zeitraum von zehn Jahren entstanden, erklärte Frischer. Beteiligt waren unter anderen Archäologen, Architekten und Computerspezialisten der University of Virginia und Forschungsinstitute in Italien, Deutschland und Großbritannien.
Das Projekt sei der erste Schritt zur Schaffung einer „virtuellen Zeitmaschine, die unsere Kinder und Enkel nutzen werden, um die Geschichte Roms und vieler anderer großartiger Städte in aller Welt zu studieren“, sagte Frischer. Teile der Simulation sind im Internet zu sehen. Außerdem wollen im April mehrere Unternehmen in der Nähe des Kolosseums ein Kino einrichten, in dem interaktive 3D- Animationen auf der Grundlage der Simulation gezeigt werden sollen.