Mit einem Überfall auf eine "Erste Bank" im Wiener Bezirk Floridsdorf stellten Kriminelle am Donnerstag einen neuen Rekord bei Delikten in Geldinstituten auf.
Seit 1. Jänner wurden in der Bundeshauptstadt 68 Banken von Räubern heimgesucht. Der bisherige Spitzenwert stammt aus dem Jahr 2004 mit 67 Taten. Beim jüngsten Fall am Donnerstagabend stürmte ein bewaffneter Täter eine „Erste“-
Zweigstelle in der Prager Straße. Der Österreicher war am Abend auf der Flucht, sagte Oberstleutnant Gerhard Haimeder von der Kriminaldirektion 1 zur APA.
Der maskierte Täter betrat das Geldinstitut gegen 17.30 Uhr. Mit einer Faustfeuerwaffe bedrohte er die Angestellten und forderte mit den Worten „Geld - Überfall - aber flott“ die Herausgabe von Scheinen. Einen Teil der Beute hat der Mann auf der Flucht verloren, sagte der Ermittler. Wie viel Geld geraubt wurde, war am Abend noch nicht bekannt. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.