Neugestaltung des Museums im Schrunser Dorfzentrum

MuseumNeu in Schruns sorgt für Diskussionsstoff
MuseumNeu in Schruns sorgt für Diskussionsstoff
Willi Walch schrieb:

Wenn die Fraktion “Metnand för Schru” die geplante Fassade in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gezerrt hat so ist dies weniger schlecht, sondern mehr als recht.

Bedanken möchte ich auf jedenfall bei Andreas Rudigier für die Einladung, das “Geplante” zu besichtigen, bzw mir erklären zu lassen.

Doch , und dessen bin ich mir sicher ist dies reine Zeitverschwendung, und zwar für beide.

Es geht doch nur um das Wesentliche.

Innerhalb oder ausserhalb.

Das Ausserhalb des Dorfplatzes wird permanent wahrgenommen, von jedermann von früh bis spät, vom 1. Jänner bis zu Silvester.

Die Meinung von Andreas Rudigier, viele Geschäftsflächen stehen leer, -  ich pflichte ihm bei. Schruns ist ein totes Dorf.

Zugegeben, ich bin nicht glücklich dass viele Geschäftsflächen leerstehen. Jedoch kann das Vorgehen des Museumvereines nicht gutgeheissen werden wenn mit dem architektonischen “Brecheisen” das Wohlbefinden der Schrunser ausgehebelt wird.

Ein Museum füllt keine Geschäfte, genausowenig wie dies die “Reha-Klinik” kann.

Jedenfalls ist die Frage von Andreas Rudigier nicht ausreichend beantwortet.

In Aussendungen hieß und heisst es, dass viele Menschen den Plan, Entwurf oder was auch immer gutgeheissen haben.

Ich erinnere micht noch an die Diskussion als Zuhörer in einer Gemeindevertretungssitzung.

Tagesordnungspunkt war die Leichenkapelle oder wie auch immer diese bezeichnet oder benennt werden soll oder nicht. Die “Abstimmungsunterlieger” haben gebeten auf diesem hässlichen Betonkotz zu verzichten.

Das Abstimmungsergebnis war zu erwarten. Brauchen wir wiederum diese Vorgangsweise, die Vorgangsweise der Denkfaulen, der Devoten und der subjektiv,essentiell Abhängigen?

Die Frage zum Museum soll erlaubt sein.

Hat sich nunmehr die Fassade aus der Funktion der Innenräume abgeleitet?

Ja oder Nein

Nur im Falle des “Ja´s” liesse sich ableiten dass beim Denken und Planen etwas schief gelaufen ist.

Niemand, auch ich nicht erwartet eine “Zuckerbäcker” – Fassade, genausowenig wie ein vergoldetes “Hundertwässerliches” Türmchen oder andere windschiefe Schnörkel.

Anmerkung nebenbei:

Aufgefallen ist nicht nur mir, dass sich innerhalb  der lezten Zeit im Museumsverein ein elitärer “weinschlürfender”Club gebildet hat, welcher abgehoben, weltfremd und menschenverächtlich ist.

Lieber Andreas,

Du hast gute Arbeit getan, und dafür bedanke ich mich.

Jedoch möchte ich nocheinmal betonen dass es zwei Dinge gibt, welche zu trennen sind.

Hinten und Vorne.

Dass ein Museum von öffentlichen Zuwendungen abhängig ist steht ausser Zweifel. Ich bin der Meinung, dass Du dir einen tollen Arbeitplatz einrichten sollst und diesen auch verdient hast.

Dies gilt nicht nur für Dich sondern für alle, die als öffentliche Bedienstete für die Allgemeinheit arbeiten.

Vergiss auf jeden Fall eines nicht.

Wenn eine Sache gutgemacht wird und gutgemacht worden ist dann sind auch die Bürger, respektive Steuerzahler stolz auf das gemeinsame Werk.

Willi Walch

Schruns

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