Neues wagen im verdichteten Wohnbau

Von Gemeindereporter Elke Kager- Meyer
Geli Salzmann (Stadtland) erklärt Interessierten ihre Ideen zur „Siedlig“-Verbauung.
Geli Salzmann (Stadtland) erklärt Interessierten ihre Ideen zur „Siedlig“-Verbauung. - © Elke Kager-Meyer
Anstelle des ehemaligen Nenzinger Fußballplatzes entsteht ein innovatives Wohnprojekt

Es hat einen besonderen Reiz in Zeiten von knapper werdenden Baugrundstücken im Land: Knapp 15.000 Quadratmeter Baufläche stehen der Marktgemeinde durch die Verlegung des Nenzinger Fußballplatzes vom ehemaligen Standort in der „Siedlung“ zum Sportzentrum beim Walgaubad zur Verfügung. Damit verbunden ist auch eine hohe Verantwortung. „Wir haben uns Zeit gelassen, um ein sehr gut durchdachtes Konzept zu entwickeln, hat die Verbauung doch weitreichende Auswirkungen auf die Gemeindeentwicklung“, erläutert Bürgermeister Florian Kasseroler. Gemeinsam mit Geli Salzmann und Sybilla Zech (Stadtland) sowie Bürgerbeteiligung, Testplanungen, Expertengesprächen und vielem mehr wurden Ziele und bauliche Bedingungen für die künftige Bebauung ausgearbeitet.

Konkrete Gespräche

Rund zwei Drittel der Baufläche sollen von Wohnbauträgern verbaut werden – ein Teil davon als sozialer Wohnbau. Hier finden aktuell Einzel-Gespräche mit der Marktgemeinde statt. Das verbleibende Drittel der Fläche wird ausschließlich für leistbares Wohnen privaten Bauherren und Baugruppen zur Verfügung stehen. Ein erster Infoabend diente laut Bürgermeister Florian Kasseroler dazu, „abzutasten, was gewünscht und realisierbar“ ist. Geli Salzmann präsentierte eine erste Grundidee, die insgesamt drei Teilflächen zwischen 1.200 und 2.400 Quadratmetern vorsieht. Dazwischen soll genug Raum für Fahrradweg, Kinderspielflächen und gemeinsam genutzten Parkflächen entstehen, insgesamt sind bis zu 19 Einheiten denkbar. Als nächster Schritt gelte es nun, Bietergemeinschaften zu formieren und in Folge die konkrete Planung in Angriff zu nehmen. „Als nächster Schritt wird eine Vernetzungsplattform gegründet, das ist momentan die größter Herausforderung“, ist sich der Bürgermeister bewusst. Aus seiner Sicht ist es durchaus denkbar, dass bereits 2017 mit der Umsetzung begonnen werden kann. Alle Pläne und detaillierte Infos sind auch auf www.marktgemeinde-nenzing.com/Projekte zu finden. 

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