Neues vom Wiener Gürtelbär: Das sagen Anrainer, Bezirksvorsteher und Facebook-Fanpage-Betreiber

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So sieht der Wiener Gürtelbär aus, wenn er Hut trägt So sieht der Wiener Gürtelbär aus, wenn er Hut trägt - © APA/HANS KLAUS TECHT
Nachdem der überlebensgroße Plüschbär, den man nun als "Gürtelbär" oder "Fensterbär" kennt, nicht nur auf Facebook immer beliebter wird, wachsen die Bemühungen, das Phänomen zu ergründen. Der Bären-Besitzer ist nach wie vor unbekannt - nun wurden Menschen aus seinem Umfeld befragt.

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Immer am Puls der Zeit: Am Freitag war der Wiener Gürtelbär, der die meiste Zeit an einem Fenster sitzt und in Richtung U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße blickt, dem Wetter entsprechend mit einem rot-weiß-rotem Sonnenschirm ausgestattet. Seine Accessoires wechseln bekanntlich häufig, mal trägt er Hut oder T-Shirt, dann hat er wieder ein Glas Schokoladencreme vor sich stehen.

Gürtelbär hat immer mehr Facebook-Fans

Währenddessen werden die "Likes" auf seiner Facebook-Seite minütlich mehr. Freitag knapp vor Mittag hatte die Fanseite "Der einsame Fensterbär aka. Wiener Gürtelbär" schon mehr als 1.200 Anhänger.

Martin Schneidewind, Komponist des ebenfalls auf dem sozialen Netzwerk zu findenden Songs "Der einsame Fensterbär", ist der Gründer der Fan-Seite. "Wir hatten noch keinen Kontakt zu den Besitzern des Bären", sagte er der APA. So eine große Resonanz auf seine Fanpage hatte er jedenfalls nicht erwartet.

Wem gehört der berühmte Bär?

Das Rätsel über den Besitzer des Bären ist indes noch ungelöst. Eine Mitarbeiterin der Pferdefleischerei, die im gleichen Haus wie der Bär ansässig ist, gab an, dass oft Passanten in das Geschäft kommen, um sich nach dem Teddy zu erkundigen. "Ich glaube, die Wohnung ist ansonsten leer", sagte sie.

Dem Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus war der neue Bewohner noch nicht bekannt, wie er gegenüber der APA erklärte. Nachgehen würde man dem Phänomen aber schon, hieß es. Derweilen haben die Betreiber der bärigen Facebook-Seite schon weitere Pläne mit dem Objekt ihrer Begierde geschmiedet: "Dieses Wochenende wird an einem Videodrehkonzept mit Fanbeteiligung getüftelt", hieß es in einem Posting von Freitagvormittag.

Alles über das Phänomen Gürtelbär finden Sie übrigens im exklusiven Artikel auf VIENNA.AT.

(apa/red)

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