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neues Herzkatheterlabor am LKH Feldkirch

Prim. Doz. Dr. Matthias Frick ist der Leiter der Abteilung Innere Medizin I (Kardiologie, Angiographie) und freut sich auf das zusätzliche Herzkatheterlabor.
Prim. Doz. Dr. Matthias Frick ist der Leiter der Abteilung Innere Medizin I (Kardiologie, Angiographie) und freut sich auf das zusätzliche Herzkatheterlabor. ©Vbg. Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H.
Zwischenbericht: Neubau und Sanierung liegen im Zeit- und Kostenplan.
Herzkatheterlabor LKH Feldkirch

Ab Juli wird Vorarlbergs Herzpatienten in der Schwerpunktabteilung des LKH Feldkirch ein zusätzlicher Herzkatheterplatz zur Verfügung stehen. Im November 2017 ist Prim. Doz. Dr. Matthias Frick mit seinem Team vom bisherigen Herzkatheterlabor samt Angiographielanlage in die neuen Räumlichkeiten umgezogen. Zwischenzeitlich werden die bisherigen Räumlichkeiten saniert. Ab Juli 2018 bietet die Kardiologie des Schwerpunktkrankenhauses zwei Katheterplätze für Herzuntersuchungen an.

Die Räumlichkeiten der Abteilung für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiographie) für invasive Herzuntersuchungen und –behandlungen am LKH Feldkirch sind im Untergeschoß des LKH Feldkirch in der Nähe des zentralen Röntgeninstituts angesiedelt – ein Raum für Angiographie und ein Herzkatethertisch im sog. Herzkatheterlabor. Nun profitiert auch das Kardiologieteam rund um Abteilungsleiter Prim. Doz. Dr. Matthias Frick  vom strategischen Masterplan des LKH Feldkirch: Sie sind im November 2017 in das neu gebaute Herzkatheterlabor im OP- und Intensivzentrum übersiedelt. In den bisherigen Räumlichkeiten werden zurzeit Sanierungen durchgeführt wie etwa eine neue Verbleiung (Strahlenschutz) sowie die neue Haustechnik. Ab Juli 2018 verfügt das LKH Feldkirch dann über 2 Herzkatheterlabore für Vorarlbergs Herzpatienten. Die Kosten für diese Maßnahmen liegen bei rund 4,8 Mio. Euro. „Ab Juli können wir dann die volle Kapazität von 2 Herzkathetertischen anbieten. Auch andere Untersuchungen wie etwa Herzklappen-Interventionen –werden dann bei uns möglich sein, Patienten müssen dafür dann nicht mehr in Versorgungszentren außerhalb von Vorarlberg überwiesen werden“, freut sich Kardiologe Dr. Frick auf die Erweiterung.

Angebot der alternativen Möglichkeiten

Ziel ist es, die Wartezeiten für bestimmte Herzuntersuchungen, die derzeit bei rund 3 Monaten liegen, zu reduzieren. Bis Juli gibt es noch Kooperationsverträge mit den Kliniken Friedrichshafen und Innsbruck. „Dies bieten wir den Patienten, für die diese Herzuntersuchungen notwendig sind, an. Allerdings wollen die Patienten gerne bei uns in der Abteilung und also im Land behandelt werden und nehmen daher die Wartezeiten – so dies gesundheitlich möglich ist – gerne in Kauf“, informiert Prim. Doz. Dr. Frick. Pro Jahr werden an der Kardiologie rund 2.000 Menschen im Herzkatheterlabor behandelt.

Erkrankungen der Herzkranzgefäße und der Herzklappen:  Diagnose und Behandlung

Das neue Herzkatheterlabor wird ab Juli aus 2 Herzkatheterplätzen, einem Angiographieraum und einer Holding Area für die Patienten bestehen. „Hier werden sowohl Herzkatheter-Untersuchungen als auch –Behandlungen durchgeführt. Zur Erklärung: Eine Herzkatheter-Untersuchung ist eine minimal-invasive Untersuchung des Herzens mittels eines Katethers („Sonde“), der z.B. über die Blutgefäße der Leiste oder des Armes eingeführt wird. Untersucht wird, ob krankhafte Veränderungen der Herzkranzgefäße, der Herzklappen, des Herzmuskels oder angeborene Fehler bestehen. Die Patienten werden für eine solche Untersuchung vom niedergelassenen Facharzt an das LKH Feldkirch überwiesen“, informiert der Feldkircher Kardiologe Frick. „Zu den Herzbehandlungen, die wir im Herzkatheterlabor durchführen, zählen z.B. die Aufdehnung der Gefäße, der Einsatz von sog. Stents oder die Aufweitung von  Aortenklappenverengungen mittels eines Ballons als lebensrettende Maßnahme.“

Ursachen für Herzerkrankungen

„Herzkranzgefäße können sich durch Ablagerung von Kalk, Cholesterin oder Blutplättchen verengen. Durch eine solche Verengung wird die Blutversorgung des Herzmuskels beeinträchtigt und es können bei Anstrengungen, bei starker Verengung aber auch in Ruhe, Schmerzen und Druckgefühl entstehen. Sollte sich ein Gefäß im Laufe der Erkrankung ganz verschließen und die Blutversorgung des Herzmuskels abschneiden, kommt es zu einem Herzinfarkt. Um die Art und den Umfang der Herzkranzgefäßerkrankung festzustellen, ist eine Koronarangiographie (radiologische Kontrastdarstellung der Koronargefäße) notwendig. Auch Veränderungen an den Herzklappen, Herzfehler und Schwächen der Herzmuskulatur, die oft mit Kurzatmigkeit oder Ödemen (Wasser in den Beinen) einhergehen, werden in Katheterlabor diagnostiziert“, informiert Prim. Doz. Dr. Matthias Frick

Das Herzkatetherlabor am LKH Feldkirch ist die einzige Einrichtung dieser Art in Vorarlberg und behandelt jährlich über 2.000 Patienten mit einem Team von 10 Ärztinnen und Ärzten.

Durch die Verdoppelung der Katheterplätze ab Juli werden Wartezeiten für Untersuchungen abgebaut, akute Notfallbehandlungen wie z.B. Herzinfarkte werden weiterhin wie bisher sofort behandelt. Hierfür gibt es eine 24h Rufbereitschaft, die aus einem Kardiologen und 2 Pflegefachkräften bestehen.

Quelle: Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H./Delacher

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