Neues Feuerwehrhaus versetzte Watzenegg in Feststimmung

Von Gemeindereporter Edith Hämmerle
Foto nach der feierlichen Schlüsselübergabe durch Bgm. Andrea Kaufmann.
Foto nach der feierlichen Schlüsselübergabe durch Bgm. Andrea Kaufmann. - © edithhaemmerle
Watzenegg hat ein eigenes Feuerwehrhaus. Die Eröffnung des Neubaus wurde groß gefeiert.

Dornbirn (EH) Am Sonntag herrschte in Watzenegg Feststimmung. Den Grund ermöglichte die Fertigstellung eines eigenen Feuerwehrhauses. Die Eröffnung stand im Mittelpunkt der Dornbirner Bergparzelle. Der Festgottesdienst in der Pfarrkirche, zelebriert von Dekan Erich Baldauf, machte den besinnlichen Auftakt zum Fest. Angeführt von der Stadtmusik Dornbirn, gefolgt von den Mannen der Feuerwehr, führte der Weg direkt zum Festzelt. Bürgermeisterin Andrea Kaufmann freute sich mit der Watzenegger Bevölkerung über ein eigenes Feuerwehrhaus, das nun zu einem wesentlichen Bestandteil des gesamten Sicherheitssystems in Dornbirn beiträgt. „Rund 850 Objekte und gut 30 Kilometer Straßennetz fallen in den Einsatzbereich. Der Neubau bietet für das 28 Mann starke Team der Feuerwehr Watzenegg sowie für zwei Löschfahrzeuge Platz.“ Der Standort an der Bödelestraße sei ideal gelegen, so Kaufmann. „Die Arbeiten vom Spatenstich bis zur Fertigstellung in nur acht Monaten gingen zügig voran. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 550.000 Euro“, nannte die Stadtchefin die wichtigsten Fakten und Zahlen und erwähnte ebenso die beengten Räumlichkeiten und Zufahrtsmöglichkeiten beim ursprünglichen Standort. Der durch den Neubau entstandene Freiraum im alten Gebäude kann künftig von Volksschule und Kindergarten für die Tagesbetreuung gut genutzt werden“, schließt Kaufmann.

Freude und Dank

Ebenso erfreut über das fertige Werk zeigte sich Landesfeuerwehrkommandant Hubert Vetter, der die Gemeinschaft und den Zusammenhalt aller Wehrkamerad(inn)en im ganzen Land hervorhob, ohne die eine gelingende Zusammenarbeit unmöglich wäre. Gerold Hämmerle, der Kommandant der Feuerwehr Dornbirn, dankte den Organisatoren mit vielen Freiwilligen rund um das Fest, für die Nachsicht der Nachbarn während der Bauphase und, last but not least, Walter Klocker, der für eine entsprechende Dokumentation mit seiner Fotokamera von Anfang an im Einsatz war. Er bezeichnete das neue Gerätehaus in bescheidener Größe und Form als zeitgemäße Ausrüstung und sicheren Hafen für Watzenegg, das im Gesamten zu mehr Sicherheit für ganz Dornbirn beitrage. Zusätzlich zum neuen Standort wird voraussichtlich Ende 2017 ein zweites Löschfahrzeug angeschafft, um die Sicherheit, den Schutz und die Hilfe für die Bevölkerung noch weiter auszubauen.

Schlüsselübergabe

Besonders feierlich wurde es, als die Stadtchefin den Schlüssel in Großformat für das neue Feuerwehrhaus offiziell übergab. „Hätte ich nicht zwei Ohren, würde mein Lachen rund um den Kopf kreisen“, waren die große Freude und ein individueller Dank von Herbert Graf, der sich als Zugskommandant in Watzenegge im Namen aller herzlich bedankte. Zur Feier kamen auch das Architektenteam mit Stadtplaner Peter Haas und Markus Aberer, Vize-Bgm. Martin Ruepp mit Gattin Carmen und Alt-Bgm. Wolfgang Rümmele, ebenso Dekan Erich Baldauf, der dem neuen Zuhause der Feuerwehr Watzenegg den Segen spendete und zuvor der Festmesse einen sehr feierlichen Rahmen gab.

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