Erst kurz zuvor hatte ein Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn erklärt, es gebe “keine Verhandlungen über irgendeine andere Art von Programm für Spanien”. Zwar seien angesichts der Krise konstant Gespräche im Gang, es gebe aber nur ein Programm, das derzeit für Spanien gelte, sagte der Sprecher mit Blick auf das im Juni vereinbarte Banken-Rettungsprogramm in Höhe von bis zu hundert Milliarden Euro. Auch Spaniens stellvertretende Ministerpräsidentin Soraya Saenz, man verhandle nicht mit den anderen Euro-Ländern über neue Hilfen.
Die Ratingagentur Fitch kündigte unterdessen an, Spanien im Fall eines Antrags auf Staatshilfen nicht herabzustufen. Ein entsprechender Antrag werde sich “nicht negativ” auf die Kreditwürdigkeit des Landes auswirken. Hilfen durch die Euro-Rettungsfonds EFSF und ESM in Begleitung mit Anleihekäufen durch die Europäische Zentralbank auf dem Sekundärmarkt verringerten das Risiko einer Liquiditätskrise signifikant. Am Mittwoch hatte bereits die Ratingagentur Standard & Poor’s erklärt, ein Hilfspaket werde sich nicht auf die Bewertung Spaniens auswirken.
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