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Neue Radverkehrsstrategie für Vorarlberg vorgestellt

Drei Bereiche Mit der neuen Radverkehrsstrategie schalten wir einen Gang höher“, betonte Landesstatthalter Rüdisser: „Wir wollen immer Menschen dazu motivieren, immer öfter mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Dafür braucht es eine Infrastruktur, auf der man gerne – und damit einfach, schnell, direkt und komfortabel - unterwegs ist.“ Die neue Strategie setzt auf drei Bereiche des Radverkehrsnetzes: Neu sind Radschnellverbindungen, die die regionale Durchleitung zwischen den wesentlichen Zentren sicherstellen. Radschnellverbindungen bieten mehr Platz für Radelnde als andere Radrouten, die Verbindungen sind durchgehend bevorrangt, im Mischverkehr werden sie in Tempo 30 Zonen und Fahrradstraßen geführt. Ca. 200 km des etwa 850km umfassenden Landesradroutennetzes sollen zu Radschnellverbindungen entwickelt werden. Das Grundnetz der Landesradrouten verbindet Zentren und wesentliche Ziele und fungiert als „Rückgrat“ des Netzes. Auf dem bestehenden Netz werden zukünftig Schlüsselprojekte definiert, die im ganzen Land mit besonders hoher Priorität vorangetrieben werden. „Wir haben ein hochwertiges Angebot, aber nach wie vor gibt es Lücken im Landesradroutennetz, die wir schließen müssen“, erläutert Rüdisser. Dritter Fokus der Infrastrukturplanung ist das kommunale Straßen- und Wegenetz, das möglichst flächendeckend radfreundlich und tempoberuhigt gestaltet werden soll. Eine wesentliche Rolle dabei spielen die Gemeinden, wie auch Gemeindeverbandspräsident Bürgermeister Harald Köhlmeier betonte: „Wo man per Rad oder zu Fuß gut und komfortabel unterwegs ist, findet auch Begegnung statt, entsteht das Gemeindeleben. Deshalb setzen wir auf den Ausbau der radfreundlichen Infrastruktur, d.h. zum Beispiel auf Fahrradstraßen oder Begegnungszonen, aber auch auf attraktive Abstellmöglichkeiten.“ Konkret geplant sind dazu verstärkte Kooperationen in den Gemeinden zur Verbesserung der Abstellsituation an Arbeitsplätzen, Supermärkten oder Wohnbauten. Die „Ketten-Reaktion“ baut stark auf die Kombination von Rad und ÖV, die gemeinsam eine wirkliche Alternative zum Autoverkehr darstellen. Um das zu gewährleisten, sind mehrere Maßnahmen vorgesehen: Haltestellen sollen bestens an das Landesradroutennetz angeschlossen sein. An Bahnhöfen werden zukünftig die Abstellmöglichkeiten ausgebaut, sowohl in der Anzahl als auch in der Qualität der Anlagen. 124 Maßnahmen in 17 Kapiteln Die
Drei Bereiche Mit der neuen Radverkehrsstrategie schalten wir einen Gang höher“, betonte Landesstatthalter Rüdisser: „Wir wollen immer Menschen dazu motivieren, immer öfter mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Dafür braucht es eine Infrastruktur, auf der man gerne – und damit einfach, schnell, direkt und komfortabel - unterwegs ist.“ Die neue Strategie setzt auf drei Bereiche des Radverkehrsnetzes: Neu sind Radschnellverbindungen, die die regionale Durchleitung zwischen den wesentlichen Zentren sicherstellen. Radschnellverbindungen bieten mehr Platz für Radelnde als andere Radrouten, die Verbindungen sind durchgehend bevorrangt, im Mischverkehr werden sie in Tempo 30 Zonen und Fahrradstraßen geführt. Ca. 200 km des etwa 850km umfassenden Landesradroutennetzes sollen zu Radschnellverbindungen entwickelt werden. Das Grundnetz der Landesradrouten verbindet Zentren und wesentliche Ziele und fungiert als „Rückgrat“ des Netzes. Auf dem bestehenden Netz werden zukünftig Schlüsselprojekte definiert, die im ganzen Land mit besonders hoher Priorität vorangetrieben werden. „Wir haben ein hochwertiges Angebot, aber nach wie vor gibt es Lücken im Landesradroutennetz, die wir schließen müssen“, erläutert Rüdisser. Dritter Fokus der Infrastrukturplanung ist das kommunale Straßen- und Wegenetz, das möglichst flächendeckend radfreundlich und tempoberuhigt gestaltet werden soll. Eine wesentliche Rolle dabei spielen die Gemeinden, wie auch Gemeindeverbandspräsident Bürgermeister Harald Köhlmeier betonte: „Wo man per Rad oder zu Fuß gut und komfortabel unterwegs ist, findet auch Begegnung statt, entsteht das Gemeindeleben. Deshalb setzen wir auf den Ausbau der radfreundlichen Infrastruktur, d.h. zum Beispiel auf Fahrradstraßen oder Begegnungszonen, aber auch auf attraktive Abstellmöglichkeiten.“ Konkret geplant sind dazu verstärkte Kooperationen in den Gemeinden zur Verbesserung der Abstellsituation an Arbeitsplätzen, Supermärkten oder Wohnbauten. Die „Ketten-Reaktion“ baut stark auf die Kombination von Rad und ÖV, die gemeinsam eine wirkliche Alternative zum Autoverkehr darstellen. Um das zu gewährleisten, sind mehrere Maßnahmen vorgesehen: Haltestellen sollen bestens an das Landesradroutennetz angeschlossen sein. An Bahnhöfen werden zukünftig die Abstellmöglichkeiten ausgebaut, sowohl in der Anzahl als auch in der Qualität der Anlagen. 124 Maßnahmen in 17 Kapiteln Die "Ketten-Reaktion" ist Nachfolgerin der Radverkehrsstrategie „Frischer Wind“, die 2005 ins Leben gerufen wurde. Sie enthält 124 Maßnahmen in 17 Kapiteln, die bis 2027 umgesetzt werden sollen. Neben den genannten Themen geht es dabei auch um Bereiche wie Verkehrssicherheit, Beschilderung, NutzerInneneinbindung oder Mobilitätsbildung. Die neue Strategie ist eingebettet in die Energieautonomiepläne Vorarlbergs, die Elektromobilitätsstrategie und das Gesamtverkehrskonzept des Landes. ©VLK
Mehr Radverkehr als Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in den Dörfern und Städten Vorarlbergs: Dieses Ziel haben sich Land und Gemeindeverband mit der neuen Radverkehrsstrategie „Ketten-Reaktion“ gesetzt. Der Maßnahmenmix reicht von Radschnellverbindungen über radfreundliche Ortsgestaltungen, Vorrang für Rad und Öffentlichen Verkehr bis zu Leihradangeboten, informierten Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, Landesrat Johannes Rauch und Gemeindeverbandspräsident Harald Köhlmeier heute (Montag) in einem Pressegespräch beim integra-Fahrradservice in Bregenz.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie Betroffenen aus allen Themenbereichen wurden über 100 verschiedene Maßnahmen definiert, die zukünftig den Weg frei für mehr Radverkehr machen sollen. „Das Fahrrad ist ein Wundermittel, es hat nur Vorteile: Radfahrende sind kostengünstig, schnell, einfach und gesund unterwegs, gleichzeitig werden Umwelt, Luft und Verkehr stark entlastet. Vorarlberg hat hier österreichweit bereits eine Vorreiterrolle in der Radverkehrsförderung eingenommen“, sagte Mobilitätslandesrat Rauch:  „Mit der ‚Ketten-Reaktion‘ wollen wir ein Startsignal für die Verankerung des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel setzen“.

Drei Bereiche des Radverkehrsnetzes

“Mit der neuen Radverkehrsstrategie schalten wir einen Gang höher“, betonte Landesstatthalter Rüdisser: „Wir wollen immer Menschen dazu motivieren, immer öfter mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Dafür braucht es eine Infrastruktur, auf der man gerne – und damit einfach, schnell, direkt und komfortabel – unterwegs ist.“ Die neue Strategie setzt auf drei Bereiche des  Radverkehrsnetzes:

Neu sind Radschnellverbindungen, die die regionale Durchleitung zwischen den wesentlichen Zentren sicherstellen. Radschnellverbindungen bieten mehr Platz für Radelnde als andere Radrouten, die Verbindungen sind durchgehend bevorrangt, im Mischverkehr werden sie in Tempo 30 Zonen und Fahrradstraßen geführt. Ca. 200 km des etwa 850km umfassenden Landesradroutennetzes sollen zu Radschnellverbindungen entwickelt werden.

“Lücken im Landesroutennetz”

Das  Grundnetz der Landesradrouten verbindet Zentren und wesentliche Ziele und fungiert als „Rückgrat“ des Netzes. Auf dem bestehenden Netz werden zukünftig Schlüsselprojekte definiert, die im ganzen Land mit besonders hoher Priorität vorangetrieben werden. „Wir haben ein hochwertiges Angebot, aber nach wie vor gibt es Lücken im Landesradroutennetz, die wir schließen müssen“, erläutert Rüdisser.

Dritter Fokus der Infrastrukturplanung ist das kommunale Straßen- und Wegenetz, das möglichst flächendeckend radfreundlich und tempoberuhigt gestaltet werden soll.

Gemeinde spielen wichtige Rolle

Eine wesentliche Rolle dabei spielen die Gemeinden, wie auch Gemeindeverbandspräsident Bürgermeister Harald Köhlmeier betonte: „Wo man per Rad oder zu Fuß gut und komfortabel unterwegs ist, findet auch Begegnung statt, entsteht das Gemeindeleben. Deshalb setzen wir auf den Ausbau der radfreundlichen Infrastruktur, d.h. zum Beispiel auf Fahrradstraßen oder Begegnungszonen, aber auch auf attraktive Abstellmöglichkeiten.“ Konkret geplant sind dazu verstärkte Kooperationen in den Gemeinden zur Verbesserung der Abstellsituation an Arbeitsplätzen, Supermärkten oder Wohnbauten. Die „Ketten-Reaktion“ baut stark auf die Kombination von Rad und ÖV, die gemeinsam eine wirkliche Alternative zum Autoverkehr darstellen. Um das zu gewährleisten, sind mehrere Maßnahmen vorgesehen: Haltestellen sollen bestens an das Landesradroutennetz angeschlossen sein. An Bahnhöfen werden zukünftig die Abstellmöglichkeiten ausgebaut, sowohl in der Anzahl als auch in der Qualität der Anlagen.

Die “Ketten-Reaktion” ist Nachfolgerin der Radverkehrsstrategie „Frischer Wind“, die 2005 ins Leben gerufen wurde. Sie enthält 124 Maßnahmen in 17 Kapiteln, die bis 2027 umgesetzt werden sollen. Neben den genannten Themen geht es dabei auch um Bereiche wie Verkehrssicherheit, Beschilderung, NutzerInneneinbindung oder Mobilitätsbildung. Die neue Strategie ist eingebettet in die Energieautonomiepläne Vorarlbergs, die Elektromobilitätsstrategie und das Gesamtverkehrskonzept des Landes.

(VLK)

 

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