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Nach fast fünf Jahrzehnten: Mysteriöser Kirchenraub aufgeklärt - Spur führt nach Vorarlberg

Kirchenraub nach 46 Jahren aufgeklärt.
Kirchenraub nach 46 Jahren aufgeklärt. ©Bilderbox/Symbolbild
Im Jahre 1971 wurden zwei Figuren aus dem Gotteshaus in Pinzon im Südtiroler Unterland gestohlen. Nun sind sie durch reinen Zufall wieder aufgetaucht - ein Zufall, dessen Spur nach Vorarlberg führt.

Pfarrer Michael Ennemoser dürfte seinen Augen wohl kaum getraut haben: Ennemoser, seines Zeichens Pfarrer in Montan, erhielt eine Nachricht aus Bayern, die es in sich hatte. Ein Bayerischer Bekannter hatte in einem Auktionshaus zwei Figuren entdeckt, die ihm sehr bekannt vorkamen: Sie erinnerten ihn just an jene zwei Figuren eines Altars aus dem südtirolerischen Gotteshaus Pinzon, welche vor geraumer Zeit – genauer gesagt im Jahre 1971 – von Unbekannten dort entwendet worden waren. Pinzon ist ein Ortsteil von Montan, welches ungefähr 15 Kilometer südlich von Bozen liegt.

Doch nicht nur der Pfarrer, auch die Polizei und die Staatsanwaltschaft wurden von dem Bekannten aus Bayern verständigt, wie “unsertirol24.com” berichtet. Die Nachforschungen führten zu einem Vorarlberger: Dieser soll die gestohlenen Engel bei einer vorherigen Auktion in der Schweiz angeblich rechtmäßig erworben haben.

Pfarrer: “Das ist Hehlerei”

“In meinen Augen ist das eine Hehlerei des Auktionshauses. Im Normalfall müssen diese Leute ja ein Zeugnis vorweisen, da sie solche Sachen ansonsten nicht verkaufen dürfen“, ärgert sich Pfarrer Ennemoser im Gespräch mit UT24.

Die Pfarrei will sich nun mit dem Besitzer der Figuren zusammensetzen. Dieser will die Figuren um 12.000 Euro erworben haben. Pfarrer Ennemoser hofft nun, im Gespräch mit dem Vorarlberger eine gerechte Lösung zu finden. „Zahlen werden wir aber sicher nichts. Da bekommt der Herr von mir keine Unterschrift. Weil was hier her gehört, gehört hier her. Egal ob im guten Glauben gekauft, oder nicht“. Zum Problem könnte allerdings werden, dass der Diebstahl bereits verjährt ist.

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