Musikfans feiern weiter friedlich beim Nova Rock

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Rotes Kreuz behandelte bisher mehr als 1.300 Besucher
Rotes Kreuz behandelte bisher mehr als 1.300 Besucher - © APA
Beim Nova Rock in Nickelsdorf war seitens der Fans auch am dritten Festivaltag friedliches Feiern angesagt. Die bei einer derartigen Großveranstaltung kaum vermeidbaren kleineren Blessuren beschäftigten weiterhin das Sanitätspersonal. In der Nacht sorgten Regenschauer dafür, dass sich der Staub am Gelände legte. Gegen Mittag blitzte am Freitag bereits wieder die Sonne durch die Wolkendecke.

Das Rote Kreuz, das mittlerweile auch seine vierte Sanitätshilfestelle in Betrieb genommen hat, versorgte bis Freitagmittag mehr als 1.300 Patienten, berichtete Sprecher Thomas Horvath. 47 von ihnen wurde ins Spital nach Kittsee gebracht, die meisten seien jedoch schon wieder zurück am Gelände.

Oft hatten es die beim Nova Rock eingesetzten Sanitäter und Notärzte mit kleineren Blessuren, Hitzeerschöpfungen und Sonnenbränden zu tun. Bei einer Person trat eine allergische Reaktion auf, die sehr dringend zu versorgen gewesen sei. “Aber auch das war kein Problem”, sagte Horvath.

Dass das “normale Tagesgeschäft” der Exekutive beim Nova Rock weiterhin recht ruhig ausfalle, war auch im Sinne der Einsatzkräfte, die sich bei den Festivalbesuchern bedankten “für ihr diszipliniertes Auftreten und für die Art und Weise, wie sie auch der Exekutive und den Blaulichtorganisationen entgegenkommen”, sagte Polizei-Pressesprecher Helmut Greiner zur APA.

Strafrechtlich gebe es “sehr, sehr wenig” zu tun. Fehlende bzw. verlorene Geldbörsen oder Handys bildeten das Gros der Anliegen, mit denen sich Festivalbesucher an die Polizei wenden. Bezüglich der Verkehrslage sei heute “alles im grünen Bereich”, meinte Greiner.

Auch aus Sicht des ÖAMTC verlief der Freitag in Nickelsdorf bisher ruhig. Neben den üblichen Einsätzen war auch Kreativität gefragt. So habe eine Festivalteilnehmerin beklagt, dass sie nirgends eine Isomatte auftreiben könne. Helfer nahmen daraufhin ein paar Kartons auseinander und das Problem war behoben, schilderte Romana Schuster vom Autofahrerklub.

(APA)

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