Multi-Instrumentalist mit tollem Humor: Christof Spörk im TAS

Von Gemeindereporter Belinda Koeck
Der Steirer Christof Spörk beeindruckte mit seinem Kabarett "Am Ende des Tages" im Saumarkt.
Der Steirer Christof Spörk beeindruckte mit seinem Kabarett "Am Ende des Tages" im Saumarkt. - © B. Koeck
Feldkirch. (BEK) Nach 13-jähriger Feldkirch-Abstinenz bescherte der Grazer Kabarettist Christof Spörk dem Publikum in der Montfortstadt einen humorgeladenen Abend voller Slapstick.

“Am Ende des Tages” lautet das aktuelle Musikkabarett des Wahl-Burgenländers Christof Spörk, bei welchem Petra Dobetsberger Regie führte. Obgleich zu Beginn des Stücks nicht sofort ein roter Faden zu erkennen war und der Stand-Up-Comedian den Eindruck vermittelte, er würde improvisieren, so fügte sich gegen Ende alles zu einem Ganzen zusammen – eben dem, was am Ende des Tages eines Wortwitzkalibers wie Spörk, noch so übrig bleibt.

Begonnen hat der renommierte Komiker recht politisch: “Bei der Bundespräsidentenwahl hätte ich nicht gedacht, dass wir so schnell fertig werden.” Spörk sprach damit auf die wachsende Unzufriedenheit seitens der Bevölkerung an und brachte einen Trump- respektive Trampel-Witz nach dem anderen: “In Mexiko sind die Menschen seit 180 Jahren unzufrieden und sind – bis vor vier Wochen – einfach in die USA ausgewandert.” Auch von der FPÖ habe Spörk viel gelernt: “Wer die erste Wahl anficht, g’winnt die zweite sicher nicht!” Tosendes Gelächter im bis auf den letzten Platz gefüllten Theater am Saumarkt. Ein Kalauer jagte den nächsten und das begeisterte Publikum erfuhr auch, was “Hundsdorfer auf Holländisch heisst” nämlich “Van der Bellen”.

Der Vater von vier Kindern, der mit einer Kubanerin verheiratet ist bewies viel Talent bei seinem “Brexit-Gedicht”, das gespickt war von sarkastischen und ironischen Wortspielereien rund um die “noch” Mitgliedsländer der Europäischen Union. Nach der Pause fokussierte sich Spörk auf allseits unbeliebte “Aber-Sätze”, die “Pisa-Studie”, welche nach ihm nach einem offensichtlich schlechten Bauwerk benannt ist und gab zwei Zugaben – eine an der Steirerorgel und eine am E-Piano.

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