Mord und Selbstmord in Ternitz: Mann verübte Tat aus Verzweiflung

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Tote in Ternitz: Es war eine Verzweiflungstat Tote in Ternitz: Es war eine Verzweiflungstat - © APA
Am Wochenende wurden in einer Wohnung in Ternitz zwei Tote gefunden. Ein 70-jähriger Mann hatte seine 85-jährige Bekannte erdrosselt und anschließend sich selbst getötet. Wie jetzt bekannt wurde dürfte es sich dabei um eine Verzweilungstat handeln.

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Am Wochenende fand eine Frau ihren 79-jährigen Mann und seine pflegebedürftige 85-jährige Bekannte tot in einer Wohnung in Ternitz. Der Mann hatte die Tat offenbar zuvor per Telefon angekündigt und sich von seiner Gattin verabschiedet. Jetzt wurden Details zu der Tat bekannt.

Ternitz: Mord aus Verzweiflung

Die 85-Jährige sei auf Dauerpflege angewiesen gewesen. Der Pensionist habe sich seit etwa zwei Jahren um die Frau gekümmert und auch in ihrer Wohnung genächtigt. Weil er selbst sehbehindert und körperlich gebrechlich war, sollte der Mann ebenso wie die Frau ins Pflegeheim. Das hätten beide abgelehnt,. Was folgte, war die Verzweiflungstat.

Der 79-Jährige erdrosselte seine Bekannte mit einem Schal. Er selbst erhängte sich mit einem Seil. Die Toten wurden am Sonntag, dem 12. August 2012 in der Wohnung der Seniorin von der Frau des Mannes und dessen Sohn gefunden. Der Pensionist hatte sich noch telefonisch von seiner Frau verabschiedet.

Tochter des Opfers dementiert Einweisung

Die Tochter des Opfer dementierte jetzt die Behauptung, die Frau in ein Heim einweisen zu wollen. Sie sagte, sie hätte ihre Mutter nie in ein Pflegeheim geben wollen.

Für den 79-Jährigen könne sie nicht sprechen, aber für ihre Mutter sei das zu 100 Prozent nicht der Fall gewesen, betonte die Tochter der 85-Jährigen. Es habe auch keinen derartigen Antrag gegeben. Ihre Mutter sei bereits früher durch eine Pflegekraft daheim betreut worden. Angeblich soll der 79-jährige Mann die pflegebedürftige Frau aufgrund einer baldigen Einweisung erdrosselt und im Anschluss sich selbst erhängt haben.

(Red./APA)

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