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Mindestens 30 Tote bei Zugsunglück im Kongo

Bei einem Zugsunglück im Kongo sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 20 weitere Menschen wurden verletzt, wie der Gouverneur der südlichen Provinz Lualaba, Richard Eataba, am Montag erklärte. Ein aus der Stadt Lubumbashi kommender Zug mit 13 Waggons war demnach am Sonntag in der Nähe des Ortes Lubudi entgleist und hatte teilweise Feuer gefangen.

Die Bergungsarbeiten dauerten am Montag noch an. Einsatzkräften zufolge könnte die Zahl der Opfer weiter ansteigen. Die Unfallursache blieb zunächst unklar. Zu dem Güterzug gehörten 13 mit Treibstoff gefüllte Tankwaggons. Der Zug war nicht für den Passagiertransport ausgelegt.

“Wenn Menschen mit diesem Zug gereist sind, betrachten wir sie als blinde Passagiere”, sagte ein Sprecher der kongolesischen Bahngesellschaft SNCC. Das Unglück ereignete sich an einem ansteigenden Streckenabschnitt nahe dem Bahnhof Buyofwe an der Strecke zwischen Lubumbashi und Luena.

Die Bergungsarbeiten waren schwierig. Der Unglücksort ist schwer zugänglich, wegen der Regenzeit sind Straßen und Pisten kaum befahrbar.

(APA/ag)

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