Mindestens 27 Tote bei Kämpfen im Südsudan

Bei Kämpfen von Stammesgruppen sind im Südsudan mindestens 27 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer seien Frauen, Kinder und ältere Menschen, erklärte am Freitag ein Minister des zentralen Bundesstaats Lakes, James Dhal Mawein.

Zudem gebe es rund 20 Verletzte. Die Gefechte vom Donnerstagabend zwischen Mitgliedern der Ethnien Pakam und Amoth hingen demnach mit strittigen Weiderechten und Viehdiebstahl zusammen. Die Kämpfer hätten Maschinenpistolen vom Typ Kalaschnikow eingesetzt.

Bei einem separaten Zwischenfall im östlichen Bundesstaat Jonglei entführten mutmaßliche Viehdiebe fünf Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren, wie Informationsminister Akec Dengdit mitteilte. Gewaltsame Viehdiebstähle sind im Südsudan nicht ungewöhnlich, sie haben häufig auch ethnische Hintergründe. Entführte Kinder werden bisweilen als Sklaven gehalten.

Nach Jahrzehnten verschiedener Konflikte sind Bauern im Südsudan häufig mit Maschinenpistolen bewaffnet. Rivalitäten können daher leicht eskalieren. Zudem herrscht in dem ölreichen ostafrikanischen Land seit Ende 2013 ein blutiger Bürgerkrieg. Seither sind Zehntausende ums Leben gekommen, etwa vier Millionen Südsudanesen sind vor der Gewalt geflohen.

(APA/dpa)

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