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Millionenstrafe für Republik wegen Milchüberschuss

Österreich und fünf weitere EU-Staaten haben ihre Milchquoten für das Wirtschaftsjahr 2011/12 überschritten und müssen deshalb insgesamt 79 Mio. Euro ins EU-Budget zurückzahlen. Im Falle Österreichs beträgt die Überschussabgabe 33,5 Mio. Euro, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Die Milchquote überschritten haben außerdem Irland, die Niederlande, Deutschland, Zypern und Luxemburg.

Die EU-Kommission hob hervor, dass nach den vorläufigen Zahlen die gesamte EU-Liefermenge trotzdem deutlich unter der Gesamtquotenmenge blieb. Der betreffende Überschuss in den sechs Staaten mache weniger als 0,2 Prozent der insgesamt gelieferten oder direkt verkauften Milchmenge aus. Insgesamt seien die Quoten in den sechs Ländern um 283.000 Tonnen überschritten worden, in Österreich um 120.653 Tonnen. Die Niederlande seien außerdem auch bei den Direktverkäufen über ihre Quote hinausgegangen, teilte die EU-Kommission mit.

Produzenten müssen zahlen

Die EU hat 2008 bereits eine Abschaffung der Milchquoten zum 1. April 2015 beschlossen, bis zu diesem Zeitpunkt werden die Quoten stufenweise gesteigert. Die zu entrichtende Überschussabgabe beträgt 27,83 Euro pro 100 Kilogramm. Das jeweilige Land kann die an die EU geleistete Abgabe von den Milchproduzenten zurückverlangen, die die Milchquote überschritten haben.

(APA)

 

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