Millionenschweres Zentrums-Projekt in der Walgau-Gemeinde Frastanz

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Auf dem Parkplatz, den hinten anschließenden Wiesen und auf der Fläche der beiden Gebäude am rechten Bildrand soll der "Samina Park" entstehen
Auf dem Parkplatz, den hinten anschließenden Wiesen und auf der Fläche der beiden Gebäude am rechten Bildrand soll der "Samina Park" entstehen - © Günter Bitschnau
Frastanz – Die Raiba Frastanz-Satteins und die E-Werke Frastanz planen gemeinsam im Ortszentrum ein Wohn- und Geschäftshaus inklusive Self-Check-In-Hotel. Investiert werden etwa sechs Millionen Euro. Baubeginn voraussichtlich im Jahr 2017.

In der Walgau-Gemeinde Frastanz steht ein millionenschweres Projekt zur Belebung und Attraktivitäts-Steigerung des Ortskerns vor der Türe. Denn die Raiba Frastanz-Satteins und die E-Werke Frastanz beabsichtigen den Bau eines mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshauses im Zentrum von Frastanz. Konkret soll das Bauprojekt auf dem Parkplatz und den umliegenden Flächen in unmittelbarer Nachbarschaft der Firmensitze von E-Werke und Raiba Frastanz-Satteins umgesetzt werden. Das erklärten Rainer Hartmann, Geschäftsführer der E-Werke Frastanz, und Raiba-Vorstand Markus Prünster gegenüber der Wirtschaftspresseagentur.com. Das Projekt namens “Samina Park” werde von beiden Partnern zu gleichen Teilen getragen.

Die Vorgespräche innerhalb der gemeinsamen Arbeitsgruppe laufen seit einem Jahr. Mit dem jüngst erfolgten Kauf einer angrenzenden Liegenschaft habe man nunmehr das gewünschte, etwa 3.100 Quadratmeter große Grundstück für das Bauvorhaben komplett beisammen, so Hartmann und Prünster. Gegenwärtig laufe ein Architekturwettbewerb für das voraussichtlich mehrteilige Gebäude, dessen Ergebnis in den ersten Februar-Wochen erwartet werde. Danach gehe man mit dem Siegerprojekt in die Wirtschaftlichkeitsrechnung, die Detailplanung und in die Einreichplanung. “Das passiert in enger Abstimmung mit der Gemeinde. Das Projekt ist eingebettet in den Masterplan von Frastanz und soll ins Ortsbild passen”, so Prünster. Präsentiert werde das fertig geplante und zur Umsetzung bereite Projekt dann im Sommer 2016.

Sechs Millionen Euro an Investitionen

Mit dem Baubeginn rechnen Hartmann und Prünster im Laufe des Jahres 2017. Die Bauzeit könne bis zu eineinhalb Jahre betragen. Da das Siegerprojekt noch nicht feststeht, könne man zum Investitionsvolumen gegenwärtig nur ungefähre Angaben machen. “Wir rechnen mit einem Volumen von etwa sechs Millionen Euro”, so Prünster.

Self-Check-In-Hotel mit bis zu 25 Zimmern

Auch wenn das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbes noch nicht feststeht, so kennen die beiden Projektbetreiber doch die wesentlichen Parameter: So seien in dem Gebäudekomplex mit Tiefgarage rund 25 Wohnungen sowie vier bis fünf Geschäftsräumlichkeiten vorgesehen. Angedacht ist dabei unter anderem eine Bäckerei/Café. Dazu komme ein Self-Check-In-Hotel mit bis zu 25 Zimmern. “Damit tragen wir nicht zuletzt dem Anliegen der Industriebetriebe in der Region Rechnung, die für ihre Geschäftspartner einfach zu buchende Übernachtungsmöglichkeiten suchen”, so Prünster. Angeboten werde in dem Hotel nur die Übernachtung. Das Frühstück können Gäste dann zum Beispiel in der benachbarten Bäckerei einnehmen.

Sowohl Markus Prünster als auch Rainer Hartmann betonen, dass sich hier zwei private Unternehmen dazu entschieden hätten, “im Frastanzer Zentrum etwas umzusetzen und voranzubringen”. Es falle auch in die Verantwortung von regionalen Firmen, “selbst etwas vor Ort zu tun, um den Standort attraktiv zu halten”.

(Quelle: Wirtschaftspresseagentur)

Ort: Düns 106, 6822, Düns
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E-Werke Frastanz mit breitem Angebots-Spektrum. Heuer 100-Jahr-Jubiläum

Frastanz. Am Anfang war der Strom, heute sind die E-Werke Komplettanbieter bei fast allem was mit Elektrizität zu tun hat. Darüber hinaus gehört Kabel-TV, Internet und Telefonie sowie die Vermarktung und Verwaltung von Immobilien zu weiteren Geschäftsfeldern des Traditionsbetriebes, der vor 100 Jahren von engagierten Frastanzern gegründet wurde. Wie zu den Gründerzeiten ist die Stromversorgung noch heute das Stammgeschäft. Fast 50 Prozent des Umsatzes, so Geschäftsführer Rainer Hartmann, mache das Unternehmen in der Energieversorgung. 3700 Haushalte und Gewerbe-Betriebe werden mit Strom versorgt. 12 Prozent des Bedarfes werden mit den drei eigenen Kraftwerken an der Samina abgedeckt, den Rest kaufen die E-Werke vom Stromhandelspartner „vkw/Illwerke“ zu. Die Preise für den Endkunden sind identisch mit jenen der Landesgesellschaft, sagt Hartmann. Niedrige Strompreise, 24-Stundeservice, der enge Kontakt zu den Kunden vor Ort und die hohe Netzsicherheit zeichnen den einzigen, gänzlich privaten Anbieter im Land aus. Breite Ausrichtung Die E-Werke Frastanz haben schon früh auf das Konzept mehrerer Standbeine gesetzt. Die Kernkompetenz ist Strom. Man sei Komplett-Anbieter bei fast allem, was damit zu tun habe. Schon seit den 70er-Jahren gibt es einen Fachmarkt. Als EP-Partner können die E-Werke in Frastanz ihren Kunden auf 350 Quadratmetern Verkaufsfläche ein sehr breites Sortiment anbieten. „Durch den starken Einkaufsverbund können wir preislich mit den Großflächen-Anbietern mithalten“, so Rainer Hartmann. Dazu kommt der Service und Kundendienst. Schließlich plane man langfristig und wolle auch nach dem Kauf für den Kunden da sein. Ein weiteres, wichtiges Standbein ist der Elektro-Installationsbereich. Die E-Werke sind auch hier Komplett-Anbieter und legen großen Wert auf gut ausgebildetes Personal. „Die Ausbildung ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Geschäftsführer Hartmann. 16 Lehrlinge sind derzeit im Betrieb. Große Jubiläumsfeier Mit einem Kabelnetz für TV, Internet und Telefonie (1700 Kunden), einem Biomasse-Kraftwerk und der Vermarktung mehrerer Immobilien sind die E-Werke im Jubiläums-Jahr 2010 bestens aufgestellt. Da gibt es vom 9. bis 11. Juli ausreichend Grund, groß zu feiern. Michael Gasser
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