GroupGroupCombined ShapePage 1Page 1Combined ShapePage 1Triangle Fill 1BitmapFill 1Fill 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAA Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Militärchef in Rohingya-Provinz muss Posten räumen

Chef der Armee wird aus unbekannten Gründen abgesetzt
Chef der Armee wird aus unbekannten Gründen abgesetzt ©APA (AFP)
Myanmar tauscht einem Medienbericht zufolge den für die Rohingya-Provinz Rakhine verantwortlichen Militärchef aus. Die Armee entzog dem Kommandant Maung Maung Soe das Kommando für den Westen des Landes und versetzte den General auf einen anderen Posten, wie die Nachrichtenagentur Narinjara aus Sittwe in der Unruheprovinz Rakhine am Montag unter Berufung auf eine dem Militär nahe Quelle berichtete.

Der Grund dafür war zunächst unklar. Sein Nachfolger als Chef des Westkommandos soll demnach Soe Tint Naing werden, der zuvor im Logistikbereich der Armee tätig war.

Hunderttausende flohen nach Bangladesch

Seit den brutalen Militäraktionen Ende August sind Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya aus Rakhine ins direkt angrenzende Nachbarland Bangladesch geflohen, wo sie häufig unter unmenschlichen Bedingungen in Flüchtlingslagern leben. Geflohene Rohingya, die von UN-Ermittlern befragt wurden, haben von Brandschatzungen, Vergewaltigungen und Massenerschießungen durch die Soldaten berichtet.

Militäraktionen werden als legitim angesehen

Myanmar betrachtet die Rohingya als illegale Einwanderer und verweigert den meisten die Staatsbürgerschaft, obwohl die Familien von vielen von ihnen schon seit dem 19. Jahrhundert in Myanmar leben. Die Militäraktionen werden in dem südostasiatischen Land verbreitet als legitime Operationen gegen Terroristen gesehen.

(APA/dpa)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  1. VOL.AT
  2. Politik
  3. Militärchef in Rohingya-Provinz muss Posten räumen
Kommentare
Noch 1000 Zeichen