Strom von Rohingya-Flüchtlingen nach Bangladesch abgerissen

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Fake News: Die Opfer werden zu Tätern gemacht
Fake News: Die Opfer werden zu Tätern gemacht - © APA (AFP)
Der Andrang von Flüchtlingen aus Myanmar in Bangladesch ist plötzlich zum Erliegen gekommen. “Unsere Grenzposten haben in den vergangenen Tagen keine ankommenden Rohingya gesehen”, sagte der bangladeschische Grenzschutz-Kommandant Ariful Islam am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Gründe für den abrupten Stopp sind demnach nicht bekannt.

Wegen des Konflikts im Westen Myanmars waren in vier Wochen knapp 430.000 Anhänger der muslimischen Rohingya-Minderheit nach Bangladesch geflüchtet. Auch die Vereinten Nationen stellten einen Rückgang der Flüchtlingszahlen fest. Die faktische Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, hatte mitgeteilt, das Militär des Landes habe die Aktionen gegen Rohingya-Rebellen gestoppt. Die Flüchtlingslager in Bangladesch waren zuletzt massiv überfüllt.

Der Konflikt in Myanmar war Ende August eskaliert, als Rohingya-Rebellen Soldaten und Polizisten angriffen und dutzende Sicherheitskräfte töteten. Das Militär reagierte mit brutaler Gegengewalt. Hunderte Menschen wurden umgebracht, ihre Häuser niedergebrannt. Die UNO spricht von “ethnischen Säuberungen”. Die Rohingya gehören zu den am stärksten verfolgten Minderheiten weltweit. Die Muslime sind seit Jahren Repressionen ausgesetzt.

(APA/ag.)

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