FPÖ-Gemeinderat Thomas Gehl: Muss es erst Tote oder Verletzte geben, bevor etwas passiert?

Von Meininger FPÖ
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FPÖ-Gemeinderat Thomas Gehl: Muss es erst Tote oder Verletzte geben, bevor etwas passiert?
Auf völliges Unverständnis stößt beim Fraktionsobmann der Meininger FPÖ, Gemeinderat Thomas Gehl, die abwartende Haltung der ÖVP beim Thema Verkehrssicherheit in Meiningen.

„Seit über 7 Jahren fordern wir Freiheitlichen im Verkehrsbereich eine Verbesserung der Sicherheit und die Errichtung von Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung.

In der gleichen Zeit baut man in Amerika das World-Trade-Center neu!

Und bei uns schafft man es nicht, eine paar Striche auf die Fahrbahn zu zeichnen und für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen“, spricht Gehl Klartext.

Der FPÖ-Gemeinderat kritisiert, dass nicht nur die geforderte Geschwindigkeitsreduktion auf 30 Km/h im Bereich Schule/Raiffeisenbank, sondern auch die Errichtung zusätzlicher Schutzwege (Stobernweg, Scheidgasse, Pfarrhof) und die Installierung einer Schülerampel. Alle geforderten Maßnahmen und Vorschläge sind von Seiten der ÖVP immer wieder abgelehnt würde.

„Trotz Beauftragung des Verkehrsingenieurbüro Besch & Partner vor 3 Jahren, sowie zahlreicher Gutachten, die unsere Forderungen bestätigen, ist in dieser Sache nichts umgesetzt worden“, zeigt Gehl auf.

Er berichtet weiters, wonach die vom Verkehrsbüro vorgeschlagene und von den Freiheitlichen geforderte Geschwindigkeitsreduktion auch auf den eigenen Gemeindestraßen von 40 auf 30 km/h von der ÖVP mit einer schier unglaublichen Begründung abgelehnt worden sei. So habe es von Seiten der ÖVP-Vertreter geheißen: „Es ist bisher ja noch nie etwas passiert.“ Gehl fragt deshalb an die ÖVP gerichtet: „Muss es erst Tote und Verletzte geben, bevor etwas passiert?“

In Sonntagsreden würden die ÖVP-Vertreter immer von der ’Familienfreundlichen Gemeinde’ reden, wenn es dann aber um konkrete Maßnahmen zum Schutz unserer Kinder gehe, sei es vorbei mit der Familienfreundlichkeit.

„Wir Freiheitlichen möchten nicht, dass Eltern tagtäglich Angst um ihre Kinder haben müssen, wenn diese als schwächere Verkehrsteilnehmer auf unseren Straßen unterwegs sind. Vielmehr müssen die Sicherheit unserer Bevölkerung und vor allem der Schutz unserer Kinder gewährleistet sein. Das hat für uns oberste Priorität“, stellt der FPÖ-Politiker klar.

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