FPÖ- Gemeinderat Gehl: Nein zur Beteiligung der Gemeinde am geplanten Abfallsammelzentrum in Sulz!

Von Meininger FPÖ
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FPÖ- Gemeinderat Gehl: Nein zur Beteiligung der Gemeinde am geplanten Abfallsammelzentrum in Sulz!
© FPÖ
Die eigene Infrastruktur in der Gemeinde gehört gestärkt und nicht geschwächt! 

Keinerlei Verständnis hat Gemeinderat Gehl für die Zustimmung über die Beteiligung der Gemeinde Meiningen zum geplanten Abfallsammelzentrum in Sulz. „Es ist bedauerlich, dass durch die ÖVP Meiningen einmal mehr eine Zusage zu einem Projekt mit hohem Belastungspotential für die Gemeinde beschlossen hat.“

Grundsätzlich würden die Freiheitlichen sinnvolle Gemeindekooperationen positiv sehen.

Im vorliegenden Fall sei aber keinerlei Mehrwert für die Gemeinde Meiningen erkennbar. „Es ist nicht ersichtlich, wieso man einem generationsübergreifenden Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 22 Jahren zustimmt.

Die anteiligen Investitionskosten für Meiningen belaufen sich auf ca. 116.000€.

Die jährlichen Betriebskosten liegen zwischen 20.000-24.000 €“.

Auch die mit dem Projekt verbundene neuerlichen Gebührenerhöhung für die Bevölkerung von ca. 10€ pro Person im Jahr, lehnen wir ab, so Gehl.

Auch kritisiert der FPÖ-Gemeinderat das Abrechnungsschema nach Einwohnerzahl.

„Dieses Abrechnungsschema halten wir für nicht fair. Denn eine faire Kostenaufteilung sollte nach dem Kriterium der Erfassung der Abfallmenge pro Kunde/Gemeinde erfolgen“, betont Gehl.

Zudem seien die Nutznießer des neuen ASZ höchstens die umliegenden Gemeinden wie Sulz, Weiler, Klaus, Röthis, Zwischenwasser. Aber sicher nicht Meiningen!

„Wir hätten das Geld lieber im Dorf gelassen und damit die örtliche Infrastruktur verbessert!“

Gehl verweist in diesem Zusammenhang auf den gut funktionierenden Werkhof in Meiningen. „Der Werkhof ist nicht nur ein wichtiger Punkt der Infrastruktur, sondern auch Kommunikations- & Begegnungspunkt. Wir wollen, dass das auch weiter so bleibt. Wieso sollen die Meininger ihren Müll ca. 6 Kilometer nach Sulz fahren?“ Zudem gebe es bereits jetzt in unmittelbarer Nähe (ca. 3 km) eine große Recycling Firma, bei der man Problemstoffe genauso abgeben könne.

„Einmal mehr zeigt sich mit diesem Beschluss, dass die ÖVP nicht die Interessen der Meininger Bürger vertritt“, so FPÖ-Gemeinderat Gehl abschließend. 

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