Vorarlberg: Medizintechnikfirma Mositech investiert 2,7 Millionen Euro

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Das Dornbirner Medizintechnikunternehmen Mositech steht laut Wirtschaftspresseagentur vor einer Millioneninvestition.
Das Dornbirner Medizintechnikunternehmen Mositech steht laut Wirtschaftspresseagentur vor einer Millioneninvestition. - © Mositech/studio22.at - marcel hagen
Das bislang in Dornbirn-Schwefel angemietete Gebäude wird gekauft und baulich erweitert. Im Vorjahr erwirtschaftete das Unternhemen ein Umsatzplus von knapp 19 Prozent auf 18,7 Millionen Euro.

Das Medizintechnikunternehmen Mositech Medizintechnik GmbH mit Stammsitz im Dornbirner Stadtteil Schwefel steht vor einer Millioneninvestition. Wie Mositech am Montag mitteilte, habe das 1992 gegründete Unternehmen den bislang angemieteten Firmensitz gekauft. Im Anschluss daran werden die Nutzfläche von 400 auf 700 Quadratmeter erhöht und die Werkstätten samt IT-Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Der Umbau erfolge bei laufendem Betrieb nach den Plänen des Architekten Stefan Hassler. Die Arbeiten sollen im November 2017 abgeschlossen sein. Das gesamte Investitionsvolumen für die genannten Maßnahmen beziffert Firmengründer Christof Moosbrugger mit rund 2,7 Millionen Euro.

“Kontinuierliches und gesundes Wachstum”

Die Mositech Medizintechnik GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 einen Umsatz von 18,7 Millionen Euro, ein Plus von fast 19 Prozent. Beschäftigt werden gegenwärtig 48 Mitarbeiter. Neben dem Firmenstammsitz in Dornbirn gibt es eine Niederlassung in Wien und eine Tochterfirma in der Schweiz, die bereits rund ein Viertel des Umsatzes beisteuere. “Wir können auf ein kontinuierliches und gesundes Wachstum zurückblicken. Jetzt ist es an der Zeit, die Weichen für die Zukunft zu stellen, um diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen”, so Moosbrugger. Mit dem neu aufgestellten Firmensitz soll es möglich sein, Logistiklösungen zukünftig auch über die Grenzen hinaus anbieten zu können. Das sei ein erklärtes strategisches Ziel.

Mositech ist auf Vertrieb und Service medizintechnischer Produkte diverser Hersteller spezialisiert. Dazu gehören etwa Endoskope von Pentax, Mikroskope von Leica oder Laser von Lumenis. Darüber hinaus biete Mositech Krankenhäusern in Österreich die Logistiklösung “Mositech Instrumenten Management ” (MIM) an. Im erweiterten Stammsitz soll die Platzkapazität der damit zusammenhängenden Arbeitsplätze von sechs auf zehn erhöht werden.

(wpa)

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