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Medizin-Nobelpreis an Stammzellenforscher

Shinya Yamanaka wurde mit dem Nobelpreis ausgezeichnet
Shinya Yamanaka wurde mit dem Nobelpreis ausgezeichnet ©EPA
Der Nobelpreis für 2012 für Physiologie und Medizin geht an den britischen Forscher John B. Gordon (geboren 1933) und an den Japaner Shinya Yamanaka (geboren 1962).

Dies erfolge für Forschungen, welche gezeigt hätten, “dass spezialisierte Zellen reprogrammiert werden können, sodass sie wieder unreife Zellen werden, die sich dann in alle Gewebetypen des Körpers entwickeln können”, gab das Karolinska-Institut in Stockholm am Montag am späten Vormittag bekannt.

Weniger Preisgeld als bisher

Die Auszeichnungen sind in diesem Jahr mit je acht Millionen schwedischen Kronen (940.000 Euro) dotiert. Das bedeutet eine vom Nobel-Stiftungskomitee gegenüber der Vergangenheit um 20 Prozent herabgesetzte Preissumme (ehemals je zehn Millionen oder 1,088 Mio. Euro).

Physiologie und Medizin an Steinman

Der Nobelpreis 2011 für Physiologie und Medizin ging an die Immunologen Ralph M. Steinman (geboren in Kanada), Jules A. Hoffmann (geboren in Luxemburg) und Bruce A. Beutler (USA). Sie hatten wichtige Mechanismen der Aktivierung des körpereigenen Abwehrsystems entdeckt. Steinman war allerdings wenige Tage vor der Zuerkennung in New York gestorben. Er erhielt die Auszeichnung posthum.

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