Manner rutschte noch tiefer in die roten Zahlen

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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Der traditionsreiche Wiener Schnittenhersteller Manner ist im ersten Halbjahr 2012 noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht als in den ersten sechs Monaten 2011. Operativ fuhr das börsenotierte Unternehmen einen Verlust von 2,07 Mio. Euro ein.

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Der Nettogewinn verschlechterte sich von -2,1 auf -3,1 Mio. Euro. Der Umsatz hingegen stieg laut Halbjahresfinanzbericht um 2,6 Prozent auf 81,9 Mio. Euro. Negativ auf das Ergebnis ausgewirkt haben sich Preissteigerungen bei wichtigen Rohstoffen. Insbesondere Zucker und Haselnussprodukte verteuerten sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 um bis zu 40 Prozent.

Teure Getreidepreise

Für das Markengeschäft werden weitere Absatz- und Umsatzsteigerungen erwartet. Im ersten Halbjahr konnte ein leichter Rückgang im Preiseinstiegssegment mit dem Anstieg im Markengeschäft "überkompensiert" werden. Durch ungünstige Wetterbedingungen würden sich Weizen und andere auf Getreide basierende Produkte verteuern, wird erwartet. "Gute Ernteaussichten bei Haselnüssen sollten sich dagegen vorteilhaft auswirken." Auch bei Verpackungsmaterialien wird eine weitere Steigerung der Einstandkosten erwartet.

Kostensenkungsprojekt

Manner startete im Jahr 2011 ein "Kostensenkungsprojekt" mit einem externen Berater. Für das Jahr 2012 seien aber noch keine "absoluten Einsparungen zu erwarten". Per Ende Juni 2012 beschäftigte Manner inklusive der Niederlassung in Deutschland 660 Mitarbeiter, um fast 7 Prozent weniger als im Jahr davor.

 

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