Tourist fotografiert Grizzly-Bär - zerfleischt

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Der Tourist war dem 270 Kilo schweren Tier augenscheinlich viel zu nahe gekommen. Der Tourist war dem 270 Kilo schweren Tier augenscheinlich viel zu nahe gekommen. - © AP (Themenbild)
Wildhüter haben eine tödliche Bärenattacke in Alaska aufgeklärt, weil das Opfer das Tier unmittelbar vor dem Angriff fotografiert hatte. Der Tourist sei von dem Grizzly-Bären geradezu zerfleischt worden.

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Nach Angaben der "Los Angeles Times" vom Montag war bei der Leiche eine Kamera gefunden worden, deren Bilder den Anfall überstanden hatten. Den gespeicherten Aufnahmen zufolge habe der Mann den Grizzly etwa acht Minuten lang aus unmittelbarer Nähe fotografiert, berichtet Nationalpark-Chef Paul Anderson der Zeitung "Alaska Dispatch".

270 Kilo schwerem Tier viel zu nahe gekommen

Die Bilder zeigen auch, dass der 49-jährige Kalifornier dem Tier offenbar zu nahe gekommen war. Er habe damit gegen die Richtlinie verstoßen, sich Bären auf keinen Fall zu nähern, so die Verwaltung des Denali-Nationalparks in Alaska.

Demnach könne der Fotograf nur 50 bis 100 Yards, also maximal gut 90 Meter, von dem Tier entfernt gewesen sein, als er seine Bilder machte. Empfohlen sind aber 300 Yards, also fast 280 Meter. Den Fotos zufolge hatte der Bär den Touristen nicht bemerkt und war dann überrascht worden.

Rucksack-Tourist von Grizzly verschleppt

Die Leiche des Rucksack-Touristen aus San Diego, der allein unterwegs war, wurde von anderen Wanderern entdeckt. "Die drei Wanderer entdeckten zunächst einen verlassenen Rucksack. Bei genauerer Untersuchung entdeckten sie Spuren eines heftigen Kampfes, inklusive zerrissener Kleidung und Blut", berichtete die Verwaltung über den ersten derartigen Angriff in ihrem Park.

Letztlich wurde die Leiche des Opfers entdeckt, die von dem Grizzly zu einem verborgenen Ort geschleppt worden war. Ein Wildhüter erschoss später das etwa 270 Kilogramm schwere Tier, als es die Reste der Leiche des 49-Jährigen wie eine Beute verteidigte.

(APA; Red.)

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