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Manfred Rein als Wirtschaftskammer-Präsident bestätigt

Manfred Rein als Wirtschaftskammer-Präsident bestätigt © VMH
Dornbirn - Mit der Wahl des Präsidiums durch das Vorarlberger Wirtschaftsparlament fand am Donnerstag die Wirtschaftskammer-Wahl 2010 ihren Abschluss.

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Im WIFI-Campus in Dornbirn stellte der wiedergewählte Präsident Manfred Rein sein ambitioniertes Programm vor. Wirtschaftskammer-Österreich-Präsident Christoph Leitl erläuterte vor den Delegierten seine Forderung nach der Finanztransaktionssteuer. Im Anschluß an die Wahl wurde Reins Vorgänger, Komm.-Rat Kuno Riedmann mit der goldenen Ehrenmedaille der WKV geehrt.

Nach dem überzeugenden Wahlergebnis für die gemeinsame Liste „Vorarlberger Wirtschaft“ geht Manfred Rein nun in die nächste Funktionsperiode und hat sich und der Wirtschaftskammer Vorarlberg ein ambitioniertes Programm verordnet. Hier die wichtigsten Passagen aus seiner Rede vor dem Wirtschaftsparlament:

Meine Arbeitsschwerpunkte in diesen kommenden 5 Jahren sind ganz klar:

  • Aus- und Weiterbildung

  • Energie

  • Innovation

  • Service

  • Strategische Partnerschaften

Aus- und Weiterbildung

Vorarlberg ist mit Rohstoffen nicht gesegnet. Der wichtigste Rohstoff, den wir haben, sind Bildung und Wissen. Wissensvermittlung war und ist eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung der Zukunft.

Dies gilt für alle Bildungsstufen. Im Bereich der dualen Ausbildung leistet die Wirtschaft wichtige Bildungsaufgaben. Mit der Bereitstellung von Lehrstellen nehmen die Vorarlberger Unternehmen eine ganz bedeutende gesellschaftspolitische Aufgabe wahr: sie geben jungen Menschen eine Perspektive für die Zukunft!

Für die mittleren und höheren Schulen, für die Fachhochschulen und Universitäten formuliert die Wirtschaft Anforderungen und ist Partnerin in Lehre und Forschung.

Im Bereich der Aus - und Weiterbildung sind wir mit dem WIFI ganz klar die Nummer 1 im Ländle und das wollen und werden wir auch bleiben. Wir werden uns auch hier weiterentwickeln. Ganz konkret ist die Wirtschaftskammer dabei, gemeinsam mit starken Partnern ein Bildungsangebot im Bereich Energiewirtschaft hier in Vorarlberg zu schaffen.

Energie

Das führt mich zum zweiten großen Brocken, den ich gemeinsam mit Euch angehen will: den Bereich Energie. Bei der thermischen Sanierung zum Beispiel haben wir gemeinsam mit dem Land schon viel erreicht. Die Förderungen werden sehr gut angenommen und das füllt die Auftragsbücher vieler heimischer Unternehmen. Zusammen mit unseren starken Partnern, dem Land Vorarlberg, mit den Illwerken/VKW, mit dem Energieinstitut wollen wir die Chancen - auch die Exportchancen – für neue Technologien nutzen und Energieeffizienzprogramme entwickeln und Beratung für unsere Mitglieder in allen diesen Bereichen anbieten.

Innovation

Vorarlberger Betriebe werden nicht mit Billigproduktion erfolgreich sein können, sondern nur mit Know-How, Innovation und Entwicklung. Hier müssen wir das Potenzial unserer Unternehmen noch stärker fördern. Im kommenden Herbst werden wir hier verstärkt Impulse setzen.

Service

Ich will mit unserem Service näher zum Mitglied. Ich will, dass wir in diesem Bereich noch besser werden!

Ich will gemeinsam mit Euch und mit den Mitarbeitern das Service, die Servicequalität und die Angebotsvielfalt erhöhen und vor allem weiter entwickeln. Das muss für jedes einzelne Mitglied, der sich an uns wendet, spürbar sein, man muss den Nutzen für das Unternehmen sehen können! Unsere Mitglieder sollen stolz sein auf ihre Interessensvertretung.

Partnerschaften

Ich habe jetzt schon mehrfach die „starken Partner“ erwähnt: Land, Illwerke/VKW, WISTO, VResearch, Energieinstitut und viele andere. Mit allen diesen Partnern bilden wir strategische Allianzen zum Nutzen unserer Mitglieder. Ich bin der Überzeugung, dass wirkungsvolle Interessenspolitik nur gemeinsam mit starken Partnern möglich ist. Auch hier sind wir auf einem sehr guten Weg, wie die Beteiligung an der WISTO oder die Zusammenarbeit mit den Illwerken/VKW im Bereich Energieeffizienz beweist.

Finanzen

Das alles kostet natürlich Geld. Und ich bin stolz darauf, dass wir unsere Finanzen in Ordnung haben. Das Griechenland-Syndrom wird uns also nicht ereilen und das ist auch gut so. Ohne solide finanzielle Basis kann man hier wie anderswo nämlich nicht vernünftig arbeiten.

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