Mäder zieht Gemeinwohl-Bilanz

Von Gemeindereporter Michael Mäser
Die Gemeinde Mäder strebt nach einem guten Leben für Alle
Die Gemeinde Mäder strebt nach einem guten Leben für Alle - © Michael Mäser
Mäder und Nezing haben sich als erste Gemeinden Österreichs auf den Weg zur Gemeinwohlbilanz gemacht.

Mäder Mäder ist eine der beiden Pilotgemeinden, die sich auf das Experiment Gemeinwohlbilanz für Gemeinden eingelassen hat. Bei der ersten Bilanz konnte dabei ein hervorragendes Ergebnis in der Kummenberggemeinde erzielt werden.

Mäder als Pilotgemeinde in Österreich

Nicht die Vermehrung von Geldkapital, sondern das gute Leben für alle – das ist ganz kurz erklärt das Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie. Nachdem sich in der Vergangenheit immer mehr Unternehmer mit diesem Wertewandel in der Wirtschaft auseinander setzen, hat sich auch die Gemeinde Mäder, gemeinsam mit Nenzing als Pilotgemeinden, auf diesen Weg gemacht. „Die Gemeinwohlbilanz strebt eine Orientierung der Wirtschaft am Gemeinwohl an. Dabei stehen Kooperation und Gemeinwesen im Vordergrund. Auch Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung (Partizipation) werden als Werte der Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet“, erklärt Bürgermeister Rainer Siegele diesen Audit.

Systemalternative zu Marktwirtschaft

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft. Das betrifft alle Tätigkeitsbereiche der beteiligten Unternehmen, Einrichtungen und Gemeinden. „Die Gemeinwohl-Ökonomie soll eine Systemalternative zu Marktwirtschaft und Planwirtschaft sein und beruht auf einem Konzept von Christian Felber“, so Bürgermeister Siegele. Zu Beginn des Prozesses im November 2016 legte Mäders Bürgermeister den Fokus dabei auf die Veränderungen, die laufend um uns herum passieren – sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich.

Hervorragendes Ergebnis für Mäder

In der Gemeinwohlbilanz wurden in den vergangenen Monaten die Gemeinden analysiert, inwiefern die Werte Solidarität, Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Transparenz gelebt werden. Als Ergebnis des Audits wurde eine Punktezahl errechnet, aufgrund derer man ablesen kann, auf welchem Niveau sich das Gemeinwohldenken und -handeln bereits befindet. In zwei bis drei Jahren soll dann bei einem Nachfolgeaudit geprüft werden, wie sich die Gemeinde weiterentwickelt hat. „Mit 487 Punkten wurde bei der ersten Bilanz in der Gemeinde Mäder ein hervorragendes Ergebnis erzielt“, freut sich Bürgermeister Siegele über die erste Bewertung. MIMA

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