Gemeinsam für ein familienfreundliches Mäder

Von Gemeindereporter Michael Mäser
In Mäder soll weiterer leistbarer Wohnraum entstehen
In Mäder soll weiterer leistbarer Wohnraum entstehen - © Michael Mäser
Seit Anfang des Jahres läuft in Mäder das Projekt „familienfreundlichegemeinde“ – nun wurden bereits die ersten Maßnahmen beschlossen.

Mäder Das Audit „familienfreundlichegemeinde“ ist ein kommunalpolitischer Prozess für österreichische Gemeinden, Marktgemeinden und Städte. Ziel des Audits ist es, das Vorhandensein familienfreundlicher Maßnahmen in der Gemeinde zu identifizieren und den Bedarf an weiteren zu ermitteln.

Anregungen aus der Bevölkerung

Die Gemeinde Mäder beschloss dazu Anfang des Jahres den Beitritt zum Audit „familienfreundlichegemeinde“. In den ersten Schritten ging es dann gleich um die Feststellung des „Ist-Zustandes“ und der Klärung der Frage „Wie geht es unseren Familien in Mäder, was wird den Familien in der Gemeinde bereits angeboten?“. Eine eigens gegründete Projektgruppe verschaffte sich so einen Überblick darüber, welche familienfreundlichen Leistungen bereits in Mäder angeboten werden. In weiterer Folge wurden dann auch Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung gesammelt und in das Projekt eingearbeitet.

Über 600 Wünsche und Anregungen

Über 600 Wünsche und Anregungen gingen dann aus der Bevölkerung ein und wurden vom Projektteam in zwei Workshops eingearbeitet. „Insgesamt 17 Maßnahmen sollen so im Rahmen des Projektes familienfreundlichegemeinde umgesetzt werden. Diese Maßnahmen wurden im Ausschuss Familie und Soziales besprochen und bei der letzten Gemeindevertretersitzung auch einstimmig zur Umsetzung beschlossen“, erklärt dazu Bürgermeister Rainer Siegele. Die Maßnahmen beziehen sich auf alle Lebensphasen und viele verschiedene Bereiche, wie etwa leistbares Wohnen, Begegnungsraum für alle Generationen, Spielraumkonzept außerhalb des Zentrums oder einer Börse für flexible Kinderbetreuung.

Bürgerbeteiligung ist wichtig

Wichtig bei dem ganzen Prozess ist dabei die erwähnte Einbeziehung der Bewohner aus der Gemeinde Mäder. “Die Bürgerbeteiligung war uns bei der Entwicklung der Maßnahmen ein ganz wichtiger und wegweisender Teil des Audits”, so Bürgermeister Siegele. „Denn so wird wirklich nur das umgesetzt, was dem Bedarf entspricht. “ Die Maßnahmen umfassen dabei einfache Anregungen wie ein Trampolin beim Kindergarten bis zu einem überdachtem Begegnungsraum für Jugendliche und der Erneuerung des Fitness-Parcours. Alles Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung deren Umsetzung nun beschlossen wurde und innerhalb der nächsten drei Jahre erfolgen soll.

Überarbeitung Verkehrsplan

Im Rahmen des Projektes familienfreundlichegemeinde kamen auch über 70 Anregungen aus der Bevölkerung über eine Verbesserung der Verkehrssituation in Mäder. „Daraus hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass der Gesamtverkehrsplan der Gemeinde überarbeitet werden soll. Die im Rahmen des Prozesses familienfreundlichegemeinde eingebrachten Anregungen wurden ebenso an den Fachplaner übergeben wie die in den letzten Jahren direkt auf der Gemeinde vorgebrachten Wünsche“, so Bürgermeister Rainer Siegele. Am 23. Oktober findet dazu auch der erste öffentliche Workshop statt, auf welchem weitere Ideen erarbeitet werden. „Auch über das temporäre Einfahrtsverbot in die Böckwiesstraße und in den Exerzierplatz soll nochmals gesprochen werden“, gibt Bürgermeister Siegele einen ersten Einblick. MIMA

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