Die Zukunft der Bürgermusik Mäder

Von Gemeindereporter Michael Mäser
Bei den Musig Stöpsl in Mäder wird nicht nur musiziert
Bei den Musig Stöpsl in Mäder wird nicht nur musiziert - © Verein
Wie in jedem anderen Verein wird auch beim Bürgermusikverein Mäder aktive Nachwuchsarbeit geleistet – und dies mit Erfolg.

Mäder. (mima) Als eine Investition in die Zukunft sehen die Verantwortlichen der Bürgermusik Mäder die Nachwuchsarbeit und entschieden sich im Frühjahr 2014 in der Jugendarbeit neue Wege zu gehen. Mittlerweile kann auch ein erstes positives Resümee gezogen werden.

Musig Stöpsl werden gegründet

„Für jeden Verein ist der Nachwuchs und eine funktionierende Jugendarbeit überlebenswichtig“, weiß Vereinsobmann Mathias Nicolussi. Nachdem man dazu lange Zeit mit den befreundeten Musikvereinen in der Kummenbergregion zusammenarbeitete, entschloss man sich in Mäder vor rund drei Jahren neue Wege zu beschreiten. „Um unseren Musikschülern und Musikschülerinnen, die bereits ein Jahr ein Instrument lernen, eine Plattform für gemeinsames Musizieren zu bieten, wurden die Mäderer Musig Stöpsl gegründet“, so der Vereinsobmann.

Zusammenarbeit mit Musikschule

Dabei können bereits junge Musikanten ab sieben Jahren beim Bürgermusikverein Mäder eintreten und neben dem Unterricht in der Musikschule gemeinsam mit den anderen Musikkids proben und üben. Derzeit sind rund 29 Kinder und Jugendliche in Ausbildung, wobei die Älteren bereits langsam auch schon in die “große Musig” hinein wachsen. Wichtig dabei von Beginn weg eine enge Zusammenarbeit mit der Musikschule mittleres Rheintal, welche ein weiterer Garant zur optimalen Förderung der jungen Musikanten darstellt. „Natürlich proben wir nicht nur, sondern treten auch bei verschiedenen Anlässen auf, wie etwa beim Kinderfunken, beim Sonnenfest oder beim Jahreskonzert der großen Musik“, so Vereinsobmann Nicolussi.

Spaß kommt nicht zu kurz

Wie in jedem anderen Verein, ist auch bei der Bürgermusik der gesellschaftliche Teil ein wichtiger Aspekt. Neben dem Musikalischen erfahren die jungen Musikanten auch den äußerst wichtigen Umgang in einer Gruppe jeden Alters. Dazu kommt auch der Spaß nicht zu kurz und bei Ausflügen, Festen und Übernachtungen im Probelokal entstehen Freundschaften und Zusammenhalt. „Dies alles macht das Musizieren in einem Verein zu einer wert- und sinnvollen Freizeitbeschäftigung“, so Mathias Nicolussi, der gleichzeitig musikbegeisterte Kinder einlädt: „Jeder wo Interesse hat bei uns mitzumachen, kann jederzeit bei einer Probe vorbei schauen. Auch die Instrumente werden, soweit möglich, vom Verein zur Verfügung gestellt.“ 

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