Mittelschüler präsentierten ihre Werke auf der Zukunfts.Lust Messe

Von Gemeindereporter Andrea Pezold
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Berufliche Zukunft sichern! Berufliche Zukunft sichern! - © Pezold

Lustenau. Im Reichshofsaal fand am Freitag ein Projekt sein vorläufiges Ende, das Monate lang 150 Mittelschüler und 26 Lehrbetriebe in Lustenau beschäftigt hat. Die Zukunfts.Lust-Messe gab nun den Schülern die Plattform, ihre gefertigten Werkstücke zu präsentieren.

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Holz, Metall, Elektrik, Frisuren – es gab einiges zu sehen und zu staunen.

 

Begeisterung bei allen Beteiligten

Hermann Leitner (Fa. Walter Bösch GmbH & Co KG): „Das Projekt war ein voller Erfolg. Es haben sich auch schon etliche Schüler zum Schnuppern angemeldet.“ Das Projekt „Berufe kennen lernen“ hat alle Erwartungen übertroffen und sein Ziel auf jeden Fall erreicht. Die Schüler haben gearbeitet, beobachtet, gewerkt und viel gelernt darüber, was es heißt, jeden Tag im Betrieb seinen Mann /Frau zu stehen. Wenn die Schulpflicht sich dem Ende neigt, stellt sich unwillkürlich die Frage: „Was kommt danach?“

Berufswahl ist sehr wichtig

Je intensiver sich die jungen Leute auf den Ernst des Lebens vorbereiten, umso mehr Erfüllung werden sie dereinst in ihrem Beruf erfahren. Interesse wecken, Beispiel geben, Details erklären und die Fähigkeiten der Schüler fördern – das waren die Hauptziele der Betriebe, die sich am Projekt beteiligt hatten. Gerd Neururer (Direktor der VMS Rheindorf), Daniel Steinhofer (Marktgemeinde Lustenau) und Hermann Leitner (Lehrlingsbeauftragter der Firma Heizbösch) betonten in ihrer Begrüßungsrede, wie wichtig das Schulprojekt für die Schüler und auch für die Firmen ist. „Das Projekt wird auf jeden Fall im nächsten Jahr fortgesetzt“, so Hermann Leitner.

Mit vollem Eifer dabei

Milos Zivanovic ist im 3. Lehrjahr bei der Firma Stroj Elektro GmbH und macht dort die Ausbildung als Elektro-Installations-Techniker. Weitet man die Lehre aus, kommt noch Prozess-, Leit- und Bustechnik dazu, das dauert dann vier Jahre. Milos: „Die Schüler, die uns im Betrieb besucht haben, bauten in einem kleinen Demo-Häuschen das Elektrische ein. Mit unserer Unterstützung haben sie das super hinbekommen!“ So manch ein Schulabgänger wird demnächst noch einmal in einem der Betriebe schnuppern, sich ein Bild machen, sich die Vor- und Nachteile vor Augen führen lassen und sich dann für eine Lehre entscheiden. Ausbildung ist wichtig und dieses Zukunftsprojekt hat die Wichtigkeit einer soliden Berufswahl hervorgehoben. Die Lustenauer Mittelschüler zumindest werden von ihren heimischen Firmen tatkräftig unterstützt und dabei begleitet, die richtige Wahl in Sachen Beruf zu treffen.

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