Luschnouar Kilbi bei legendärem Kaiserwetter

Von Gemeindereporter Andrea Pezold
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Volksfest-Ausnahme-Zustand auf der Kilbi! Volksfest-Ausnahme-Zustand auf der Kilbi! - © Pezold
Lustenau. Am Kilbisonntag schien wie selbstverständlich die Sonne.

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Glaubt man den Lustenauern, so haben sie in Sachen Kilbi einen Pakt mit Petrus. Schon um zehn Uhr vormittags drängelten sich die Besucher in Scharen über den Platz. Die Marktmeile von Lustenau war gesperrt und die Stände hatten dicht an dicht aufgebaut, um den Kilbianern alles bieten zu können, was das Herz begehrt.

Eröffnung der Kilbi in luftigen Höhen

Mit der traditionellen Landung der Fallschirmspringer, der Begrüßungsrede von Dr. Kurt Fischer und dem Fliegenlassen von Luftballons durch die Schüler der VS Kirchdorf, wurde der Startschuss gegeben für das traditionelle Volksfest, das jedes Jahr tausende Besucher anlockt.

Originale wohin man blickt

Mundartdichter Otto Hofer präsentierte seine Bücher und CD’s und erzählte, dass er schon als kleiner Bub mit Block und Bleistift unterwegs war. „Sit i schrieba ka, han i immer alls ufgschrieba“, so Otto Hofer. Walter Alge hatte sich in passendem Outfit mit seiner Drehorgel platziert: „Ich bin ein Ur-Luschnouar, wohne aber jetzt in Kärnten und bin extra zur Kilbi hergefahren!“ Am Stand von Kurt Winkler gab es die Attraktion überhaupt: den Kilbi-Songgl. Der Songgl-Vater Kurt nimmt jedes Jahr an der Kilbi teil und das seit 1978. „Seit 1986 gibt es den Songgl, die Idee mit dem Foto auf dem Button hat sich im Laufe der Zeit entwickelt und wird von den Kilbibesuchern begeistert angenommen“, erzählt Kurt Winkler. Die Schlange der Wartenden an seinem Stand riss nicht ab. Jeder wollte einen Erinnerungssonggl haben.

Kilbi seit über 200 Jahren

Im Jahre 1801 wird die Luschnouar Kilbi erstmals urkundlich erwähnt. Vor 35 Jahren hat dann die Lustenauer Kaufmannschaft das Volksfest neu zum Leben erweckt. 160 Stände bieten ihre Waren und Köstlichkeiten feil und laut Statistik hat die Kilbi bei Sonnenschein an die 30.000 Besucher zu verzeichnen. Da braucht man viel Zuckerwatte und viele Bratwürste, Raclette-Brote und alle Feinheiten, die zum herbstlichen Spektakel dazu gehören. Das urige Ketten-Karussell, der Autoscooter, der Tower und die ganzen Jahrmarktsattraktionen, die auf dem Weg über die Kilbi zu sehen waren, begeisterten Jung und Alt gleichermaßen. Was für Luschnouar sowieso Pflichttermin ist, zog aus Nah und Fern Volksfestfans an, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

Bei herrlichem Wetter war es ein Genuss, über die Kilbi zu flanieren und die schon legendären Käsdönnala zu kosten.

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