US-Kongress: Aussage von Ex-FBI-Chef James Comey

Akt.:
22Kommentare
Washington. Der entlassene FBI-Direktor James Comey wird bei einer mit Spannung erwarteten Kongressanhörung am Donnerstag von einer Serie von Unterhaltungen mit US-Präsident Donald Trump erzählen, die ihm nach eigenen Angaben ein zutiefst unwohles Gefühl gegeben haben.

Politologe Michael Werz über Comey-Anhörung

Ex-FBI-Direktor James Comey hat US-Präsident Trump der Lüge bezichtigt. Er und das FBI seien diffamiert worden. Was diese Vorwürfe für den Präsidenten bedeuten, analysiert Michael Werz aus Washington.

Ex-FBI-Chef sagt im US-Kongress aus
19:21 | Jakob Nalik

Ein Ende der Untersuchungen scheint nicht in Sicht. Richard Burr, republikanischer Vorsitzender des Senatsauschusses, sagte, man habe noch nicht annähernd den Abschluss der Untersuchungen erreicht.
19:03 | Jakob Nalik


18:51 | Jakob Nalik

Das Weiße Haus hat die Vorwürfe des früheren FBI-Chefs James Comey an US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. "Der Präsident ist kein Lügner", sagte Sprecherin Sarah Huckabee Sanders am Donnerstag in Washington. Dies könne sie "mit Gewissheit sagen".
18:44 | Jakob Nalik

Der öffentliche Teil der Anhörung ist nun beendet. Natürlich halten wir sie über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.
18:26 | Jakob Nalik

Das Weiße Haus hat unterdessen erklärt, Trumps Anwalt werde nach der Stellungnahme von Comey eine Erklärung abgeben.
18:11 | Jakob Nalik

Falls Donald Trump Mitschnitte von seinen Gesprächen mit Comey angefertigt habe, solle er diese veröffentlichen. Er habe nichts dagegen, sagte Comey.
18:10 | Jakob Nalik

Comey zufolge sei russische Einflussnahme auf Vorgänge in den USA keine Eintagsfliege. "Sie werden zurückkommen", sagte er vor dem Ausschuss. Es handele sich um eine groß angelegte, strategische Operation Russlands.
17:47 | VOL Redaktion

Ex-FBI-Direktor James Comey hat sich dafür verteidigt, nicht öffentlich bekanntgegeben zu haben, dass in der Russland-Untersuchung nicht gegen US-Präsident Donald Trump persönlich ermittelt werde. Dadurch hätte er auch die Pflicht gehabt, sich im Fall des Falles wieder zu korrigieren, sagte Comey am Donnerstag vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats. "Das habe ich schon mal erlebt."

Damit bezog sich Comey auf die Ermittlungen rund um die E-Mails von Hillary Clinton. Er hatte damals die Ermittlung für abgeschlossen erklärt, sie dann aber wenige Tage vor der Wahl nach dem Fund neuer E-Mails wieder aufgerollt.

Angesprochen auf den Tweet von Trump, in dem er andeutete, es könnte Tonaufzeichnungen seiner Gespräche mit Comey geben, sagte der ehemalige FBI-Direktor: "Ach Gottchen, ich hoffe, dass es Aufzeichnungen gibt." Comey hatte nach seinen Treffen mit dem US-Präsidenten genaue schriftlich Protokolle angelegt.
17:45 | VOL Redaktion

Comey ist der Meinung, dass er auch heute noch FBI-Direktor wäre, wenn es diese Unterredung mit diesem Verlauf nicht gegeben hätte.
17:42 | VOL Redaktion

Das landesweite Interesse ist enorm.
17:37 | VOL Redaktion

Zitat:
Comey über die Trump-Regierung:

"Die Regierung hat sich dazu entschieden, mich zu diffamieren. Und wichtiger noch, das FBI. Das waren Lügen. Schlicht und einfach. Es tut mir so leid, dass das FBI und das amerikanische Volk sie hören mussten."
17:34 | VOL Redaktion

Comey sagt aus, dass er die Gesprächsaufzeichnung über einen Freund an die Medien weitergeleitet hat.


17:33 | VOL Redaktion

Der gefeuerte FBI-Chef James Comey hat eingeräumt, dass er hinter der Enthüllung eines Memos über ein Gespräch zwischen ihm und US-Präsident Donald Trump steht. Er habe einen Freund gebeten, seine Gesprächsnotiz an einen Journalisten weiterzugeben, sagte Comey am Donnerstag im Geheimdienstausschuss des US-Senats. Er habe damit erreichen wollen, dass in der Russland-Untersuchung ein Sonderermittler eingesetzt werde. Ein Reporter der "New York Times" hatte am 17. Mai über dieses Memo berichtet. Comey hatte darin notiert, dass Trump ihm um die Einstellung der Ermittlung gegen den früheren nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn gebeten habe.
17:24 | VOL Redaktion


17:06 | VOL Redaktion

US-Präsident Donald Trump streitet nach Angaben aus informierten Kreisen ab, dass er den ehemaligen FBI-Direktor James Comey um dessen Loyalität gebeten habe. Er widerspreche auch Comeys Darstellung, dass er den damaligen FBI-Chef um eine Einstellung der Untersuchung gegen den früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn gebeten habe, sagte eine Gewährsperson, die Trumps Anwaltsteam nahesteht, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP.
17:05 | VOL Redaktion

Es geht sehr um juristische Dinge, die wenigsten Experten in den USA glauben aber, dass Trump strafrechtlich verfolgt werden kann. Das Ganze kann jedoch politische Auswirkungen haben und Trump nachhaltig schaden.
16:55 | VOL Redaktion

Zur Loyalitätsaufforderung des US-Präsident sagt Comey: "Ich kenne ihn nicht gut genug, um zu wissen, was er damit meinte." Er glaubt aber, dass die Russland-Affäre der Grund ist, warum Trump ihn gefeuert hat.
16:53 | VOL Redaktion

Der damalige FBI-Chef James Comey hat nach eigener Darstellung die Worte von US-Präsident Donald Trump als klare Aufforderung verstanden, die Ermittlungen gegen Trumps Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn fallenzulassen. "Ich habe das als Weisung genommen", sagte Comey am Donnerstag vor dem Geheimdienst-Ausschuss des US-Senats. Trump hatte nach Comeys Aufzeichnungen wörtlich gesagt: "Ich hoffe, Sie sehen einen Weg, das fallen zu lassen, von Flynn abzulassen." Trumps Republikaner bezweifeln, ob der Ausdruck einer Hoffnung eine klare Aufforderung sein kann.
16:47 | VOL Redaktion

Das machte Comey, damit das Memo auch von Geheimdiensten, der Öffentlichkeit und dem U-Ausschuss jetzt eingesehen werden kann.

Er hat wohl eine Vorahnung.
16:45 | VOL Redaktion

In seinem Memo hielt Comey fest, dass das Dokument nicht geheim ist.

"Ich war aufrichtig besorgt, dass er (US-Präsident Donald Trump) über die Art unserer Treffen lügen würde."
16:45 | VOL Redaktion

Trump forderte von Comey "Loyalität" ein: "Ich fühlte mich unbehaglich! Ein FBI-Direktor bleibt 10 Jahre im Amt, damit er nicht an Personen gebunden ist. Es geht nur um Fakten für den FBI-Direktor!"
16:40 | VOL Redaktion



Comey hat ein Treffen mit Präsident Trump schriftlich dokumentiert.
16:35 | VOL Redaktion

Laut Comey steht es aber auch außer Zweifel, dass Russland in die Wahl eingegriffen hat.
16:33 | VOL Redaktion

Es hat mich verwirrt, als ich in den Medien gesehen habe, dass der Präsident sagte, er habe mich eigentlich wegen der Russland-Ermittlung gefeuert.
16:27 | VOL Redaktion

Finden Sie, dass der Präsident die Strafverfolgung behindern wollte im Fall Michael Flynn?
Comey: Er hatte Kontakte zu den Russen. Es obliegt nicht mir zu bewerten, ob mein Austausch mit dem Präsidenten ein Versuch war, dies zu behindern.
16:26 | VOL Redaktion

Wollte der Präsident oder das Justizministerium, dass sie mit der Untersuchung in der Russland-Affäre aufhören?
Comey: Nein!
16:25 | VOL Redaktion

Sind Sie sicher, dass keine Stimmen in der Wahl 2016 manipuliert wurden?
Comey: Darauf gibt es keine Hinweise.
16:25 | VOL Redaktion

Haben Sie Beweise, dass Russland hinter den Cyber-Attacken steckt?
Comey: Nein!
16:24 | VOL Redaktion

Die Befragung startet durch die Senatoren.
16:24 | VOL Redaktion

Comey: "Ich möchte, dass die Amerikaner die Wahrheit wissen: Das FBI ist unabhängig und wird es immer sein!"
16:23 | VOL Redaktion

Comey spricht über seine ersten Gespräche mit Präsident Trump. Angeblich habe seine Kündigung mit den Untersuchungen während des US-Wahlkampfs zu tun gehabt. Trump habe dann behauptet, dass das FBI schlecht organisiert sei. "Ich habe jeden Tag für das FBI gearbeitet - für die Menschen. Die Organsiation ist sehr fähig und sie werden auch ohne mich großartige Arbeit leisten."
16:20 | VOL Redaktion

Comey wird vereidigt!
16:15 | VOL Redaktion

Hat Trump die US-Justiz bei ihren Untersuchungen behindert oder wollte er diese beeinflussen? Nach einem ähnlichen Fall musste Richard Nixon 1973 zurücktreten.
16:11 | VOL Redaktion

Viele Schulen haben den Unterrichtsbeginn verschoben, damit die Schüler die Anhörung ansehen können, ebenso habe viele Bars bereits geöffnet und übertragen Comey's Auftritt.
16:10 | VOL Redaktion

Comey wird zu den Untersuchungen in Bezug auf den Einfluss von Russland auf die US-Wahlen befragt, ebenso zur Clinton E-Mail-Affäre und die Untersuchung um Sicherheitsberater Michael Flynn.
16:08 | VOL Redaktion

Ex-FBI-Chef James Comey soll seine Sicht der Dinge kundtun.
16:07 | VOL Redaktion

Es geht los. Die Aussage wurde mit Hoch-Spannung erwartet.

Ex-FBI-Direktor James Comey gab in einer für den Geheimdienstausschuss des Senats vorbereiteten Aussage an, er sei besorgt gewesen, dass Grenzen zwischen dem Weißen Haus und einer Strafverfolgungsbehörde, die auf ihre Unabhängigkeit stolz sei, verwischt worden seien.

Beeinflussung durch Trump?

Comeys Erinnerungen an seine Vier-Augen-Gespräche mit Trump wurden in sieben Seiten einer Aussage enthüllt, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Seine Schilderung von Forderungen des Präsidenten nach Loyalität und Aufforderungen, eine Untersuchung zu Trumps früherem nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn zu beenden, dürften die Vorwürfe verstärken, dass Trump auf unangemessene Weise versucht habe, die vom FBI geleitete Untersuchung zu beeinflussen.

Insider: Differenzen mit dem Justizminister

Nach der Entlassung von FBI-Chef James Comey sind Berater von US-Präsident Donald Trump bemüht, einen weiteren Abgang ranghoher Personen zu verhindern. Nach Informationen von Insidern drängen sie Trump, Justizminister Jeff Sessions trotz persönlicher Differenzen nicht zu feuern. Medien hatten kürzlich berichtet, dass Sessions seinen Rücktritt angeboten habe.

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


Aktuelle News

- Sommer, Sonne, Festivalzeit - ... +++ - Vorarlberg: Kurioser Einsatz f... +++ - Wallner zu Gast in Stuttgart: ... +++ - Vorarlberger Finanzführerschei... +++ - Vorarlberg: Arbeitsunfall in M... +++ - Großbrand auf Bauernhof in Göt... +++ - Zumtobel: Analysten erwarten s... +++ - Trockenheit: Vorsicht mit Feue... +++ - Bis zu 35 Grad in den kommende... +++ - Zukunft der Bahntrasse des alt... +++ - Aktuelle Hitze macht unseren H... +++ - Bregenz: SPÖ unterstützt Radun... +++ - Streit um geplante Sprengung i... +++ - Das römische Bregenz als digit... +++ - Neue Doppelmayr-Gondelbahn Kor... +++
22Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Booking.com
Werbung