Der SCR Altach trat bei Russmedia vor die Presse

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Der SCR Altach trat bei Russmedia vor die Presse
© Philipp Steurer
Schwarzach. Nach dem Saisonauftakt gegen die Admira empfängt der SCRA diesen Samstag den SKN St. Pölten im Schnabelholzstadion.

Trainer Martin Scherb trat am Freitag gemeinsam mit Patrick Salomon und Daniel Luxbacher bei Russmedia in Schwarzach vor die Presse. Auch für Fans wurde einiges geboten: Neben einem Sport-Interview mit VN-Sport Christian Adam gab es eine Autogrammstunde mit allen Spielern des SCRA, ein Kinderprogramm und Fan-Artikel – und Tickets für das Heimspiel am Samstag zu gewinnen.


Der SCR Altach strebt im ersten Heimspiel unter Trainer Martin Scherb einer vollen Ausbeute entgegen. Die heimstarken Vorarlberger haben in der zweiten Frühjahrsrunde am Samstag (18.30 Uhr) den SKN St. Pölten zu Gast. Für den Winterkönig ist vor dem Spiel die zumindest kurzfristige Rückeroberung der Tabellenspitze möglich, für St. Pölten indes der Absturz ans Tabellenende.

Für Scherb birgt die Partie aufgrund seiner Vergangenheit bei den niederösterreichischen “Wölfen” nur auf dem Papier zusätzliche Brisanz. Von 2007 bis 2013 betreute der in St. Pölten geborene Coach den SKN und schaffte den Aufstieg von der Regionalliga in die Erste Liga. Von damals sind nur noch wenige St. Pöltner Akteure dabei. “Besonders ist die Partie für mich nur, weil es mein erstes Heimspiel als Altach-Trainer ist”, meinte der 47-Jährige. Sein Ziel: “Wir haben ganz klar vor, das Spiel zu gewinnen.”

Wiedersehen mit Scherbs Ex-Kapitän

Für Scherb kommt es zum Wiedersehen mit seinem Ex-Kapitän und nunmehrigen SKN-Coach Jochen Fallmann. Mehr als ein “sportliches Handshake” (Fallmann) wird vor der Partie aber nicht zu sehen sein. 2012 teilte Scherb dem Mittelfeldspieler mit, dass nicht mehr mit ihm geplant werde. Dabei soll es nicht um sportliche Gründe gegangen sein. Er habe damals die Ehrlichkeit vermisst, sagte Fallmann. “Das Verhältnis zwischen ihm und mir ist bekannt. Aber es geht nicht um Scherb gegen Fallmann.”

Der 37-Jährige hat mit dem Aufsteiger ein schweres Programm zu meistern. Nach dem Jahresauftakt in Salzburg wartet nun Altach, in der kommenden Woche gastiert Sturm Graz in der NV-Arena. Sehen will Fallmann vor allem engagierte “Wölfe”. So habe beim 0:2 in Salzburg bei einigen Profis der Glaube an eine Überraschung gefehlt. “Wir brauchen mehr Mut in unseren Aktionen. Jeder muss sein Leistungspotenzial abrufen”, forderte Fallmann, der unter anderen den verletzten Ümit Korkmaz vorgeben muss. Altach sei jedoch “natürlich Favorit”.

So spricht allein die Heimstärke für die Altacher. In elf Saisonspielen in der Cashpoint-Arena holten sie neun Siege und zwei Remis. Seit 23. April 2016 (1:3 gegen Salzburg) ist Altach in 13 Heimspielen (9-4-0) ungeschlagen. Bei einem weiteren Erfolg würden die Rheindörfler Salzburg wieder an der Spitze ablösen. Der Titelverteidiger ist erst Sonntag in Ried im Einsatz. St. Pölten sitzt indes Mattersburg im Nacken. Die Burgenländer haben nur einen Zähler Rückstand.

Mit Remis bei der Admira nicht zufrieden

Altach kam zum Jahresauftakt zu einem 1:1 bei der Admira. Scherb war mit der Vorstellung im Angriffsdrittel nicht wirklich zufrieden. “Wir müssen offensiv klarer werden in unseren Aktionen”, sagte er nun. Zu Hause erwartete Scherb eine Steigerung. “Es ist wichtig, dass wir ein überzeugendes Spiel abliefern. Denn danach müssen wir uns mit Austria und Sturm auseinandersetzen.” Gegen die direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze geht es für Altach in den darauffolgenden Runden jeweils vor fremder Kulisse. Aktuell liegt Altach vier Punkte vor den Steirern und fünf vor den Wienern.

Verzichten muss der Winterkönig gegen St. Pölten auf den gesperrten Mittelfeldabräumer Lukas Jäger. Dafür steht Boris Prokopic nach seiner Sperre vor der Rückkehr in die Start-Elf. Rechtsverteidiger Andreas Lienhart ist noch kein Thema, auch Martin Harrer wird aufgrund einer angeknacksten Rippe ausfallen. Immerhin hat der im Jänner beim Bundesheer eingerückte Nikola Dovedan seinen Trainingsrückstand wieder einigermaßen aufgeholt. Auch Hannes Aigner werde laut Scherb “mit jedem Tag fitter und fitter”.

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