Life Ball in concert: Viele Stars beim Red Ribbon Celebration Concert

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Auch Bill Clinton ließ sich das Red Ribbon Celebration Concert nicht entgehen. Auch Bill Clinton ließ sich das Red Ribbon Celebration Concert nicht entgehen. - © APA
Klingender Auftakt zum großen Jubiläumsball: Am Freitagabend stand das Burgtheater ganz im Zeichen des Red Ribbons. Dort fand das große Konzert statt, bei dem sich nicht nur die Wiener Philharmoniker, sondern auch zahlreiche Berühmtheiten in den (musikalischen) Dienst der guten Sache stellten.

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Opernstars wie Michael Schade, die Jazz- und Soulgrößen Al Jarreau und Randy Crawford sowie die Schauspieler Gert Voss, Sunnyi Melles, Maximilian Schell, Jon Secada und Antonio Banderas waren ebenso am Red Ribbon Celebration Concert vertreten.

Der Reinerlös des "Red Ribbon Celebration Concert" geht an die Clinton Health Access Initiative (CHAI). Ex-US-Präsident Bill Clinton besuchte das Konzert als Repräsentant seiner Organisation. Mit dem Geld wird eine Sonder-Spendenkampagne zugunsten der CHAI unterstützt. Diese zielt darauf ab, die Anzahl der HIV-Neuinfektionen von Babys in Uganda und Sambia bis 2015 so weit als möglich zu reduzieren.

Bill Clinton "geehrt" über Teilnahme am Life Ball

In seiner Rede bedankte sich Clinton nicht nur bei Life Ball-Organisator Gery Keszler und seinem Team, sondern auch bei den Österreichern für ihre Engagement im Kampf gegen Aids: Soweit er wisse, gebe es nirgendwo auf der Welt solche Bemühungen wie hier. "Es ist mir eine Ehre, hier zu sein", unterstrich er auch. Das Publikum bedachte Clintons Rede mit viel Applaus. Der ehemalige US-Präsident wurde während des Konzertbesuchs streng abgeschirmt. Rund ein Dutzend Securities bewachte seine Loge.

Die Idee zum Gala-Konzert entwickelten der Tenor Michael Schade und seine Frau Dee McKee nach einem Treffen mit Clinton und Keszler bei einer Aids-Wohltätigkeitsveranstaltung. "Wenn Kinder in Uganda nur die Chance haben, ohne diese furchtbare Krankheit das Licht der Welt zu erblicken, dann sind wir zufrieden. Und wenn es nur eines ist. Es hat sich gelohnt, es ist wie fünfzehn Hochzeiten auf einmal planen", zog Schade nach dem Konzert Bilanz. Das Konzert soll wieder stattfinden: "Auf jeden Fall."

Klingende Philharmoniker, lesender Antonio Banderas

Das Publikum wurde im Rahmen der Veranstaltung auf eine poetische Reise geschickt - von Einsamkeit und Ausgrenzung bis hin zu Lebensfreude, Menschlichkeit und Toleranz gemäß dem Konzert-Slogan: "United in a Difference". Die Wiener Philharmoniker spielten unter der Leitung von Louis Langree und mit Klavierbegleitung von Malcolm Martineau. Klassisches gab es von Opernsänger Schade, Mojca Erdmann, Florian Boesch und Bernarda Fink zu hören - Lieder und Arien von u.a. von Mozart und Schubert. Al Jarreau und Randy Crawford lieferten soulige Zwischentöne.

Zwischen den musikalischen Beiträgen kam auch die Literatur nicht zu kurz. Voss, Melles, Secada, Banderas und Schell hielten kurze Lesungen. So zum Beispiel Banderas, der kurzfristig für seine verhinderte Ehefrau Melanie Griffith nach Wien gekommen ist, einen Text des schwedischen Autors Henning Mankell vor, Schell Goethes Gedicht "Prometheus". Für Schell war sein Vortrag "Arbeit", wie er später verriet. Beim Life Ball wird er nicht dabei sein, denn: "Ich muss morgen zum Dalai Lama."

(APA)

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