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Lech: Positives Ergebnis trotz schweren Winters

Lech freut sich über ein Plus. Lech freut sich über ein Plus. - © Berchtold
Lech – Die Gemeinde Lech am Arlberg konnte in der vergangenen Wintersaison 2011/2012 im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 3,3 Prozent bei den Ankünften und 3,7 Prozent bei den Nächtigungen verzeichnen.

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Insgesamt kam die Region somit auf 160.309 Ankünfte bei 852.873 Nächtigungen. “Lech Zürs ist was Preisstabilität und Auslastung betrifft ein Phänomen. Seit über 20 Jahren kann diese Region mit einer durchschnittlichen Bettenanzahl von rund 8.500 arbeiten und erwirtschaftet eine Auslastung von rund 68 Prozent – und das mit 90 Prozent Individualbuchern und Stammgästen sowie einem stabilen Nächtigungspreis”, sagt Hermann Fercher, Geschäftsführer der Lech Zürs Tourismus GmbH, im Gespräch mit pressetext.

Kein einfacher Winter

Dennoch war der Winter aus Sicht von Fercher nicht einfach. Zuerst gab es aufgrund des schneearmen Novembers einen holprigen Winterstart im Dezember, dann allerdings kam der Schnee in Mengen. Dies hatte Straßensperren und schwierige An- und Abreisen an den Wochenenden zur Folge. “Zumindest hatten wir eine tolle Schneewerbung. Allerdings waren einige Wochenenden nicht so sonnig, was viele Kurzurlauber von einem Ausflug in die Berge abhielt. Alles in allem dürfen wir mit 3,7 Prozent Plus bei den Nächtigungen zufrieden sein.”

Fercher spricht damit auch die Chancen und Risiken an, die durch Internetbuchungen möglich sind. “Fluch und Segen des Internets. Die Buchungen via World Wide Web nehmen zu. Die Urlaubsentscheidungen unserer Neukunden werden zunehmend von der lokalen Website, den Empfehlungen von ‘Online-Freunden’ und Verfügbarkeiten auf Buchungsplattformen stark beeinflusst.”

Potenzial im Dezember und April

Positiv aus Sicht von Fercher ist allerdings die Zunahme von Individualreisenden, auch aus Märkten, die bislang als klassische Reiseveranstalter-Märkte galten wie etwa Großbritannien, Skandinavien oder Benelux. “Die Nationenliste von Lech Zürs wird immer länger. Auch das dürfte ein Trend sein, dass die bekannten Reisemarken beim Highend-Publikum der Fernmärkte (Asien, Amerika, Australien) – damit ist das Einkommen gemeint – zunehmend punkten und an Bedeutung gewinnen”, unterstreicht Fercher.

Potenzial sieht der Tourismuschef noch in den Monaten Dezember und April. “Auf diese beiden Monate werden sich, mit Ausnahme der Weihnachtsfeiertage, unsere werblichen Anstrengungen konzentrieren. Die Angebotsgestaltung wird jedoch jede Region für sich definieren müssen. Eventkonzepte müssen dem Charakter der Destination entsprechen”, sagt er abschließend.

(pte Austria)

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