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Lawinengefahr im Westen Tirols im Laufe des Mittwochs "groß"

Schneefälle und Orkan sorgen für Anstieg
Schneefälle und Orkan sorgen für Anstieg ©APA
Die Lawinengefahr in den Tourengebieten des Tiroler Westens wird im Laufe des Mittwochs auf Lawinenwarnstufe "4", also große Lawinengefahr, ansteigen. Schneefälle sowie der in den Bezirken Landeck und Reutte prognostizierte Orkan auf den Bergen würden dafür sorgen, teilte der Lawinenwarndienst mit. Auch in Vorarlberg soll sich die Lawinengefahr im Tagesverlauf verschärfen.

Die allgemeine, landesweite Gefahrenstufe wurde in Tirol mit “3”, also erhebliche Gefahr, angegeben. Am Mittwochvormittag herrschte im Großteil des Landes oberhalb der Waldgrenze erhebliche Gefahr, darunter war sie anfangs noch mäßig. Insbesondere zu Beginn der am Mittwoch aufziehenden Kaltfront, wenn es anfangs noch bis in mittlere Höhenlagen hinauf regnen soll, wurde vermehrt mit Lawinen gerechnet, die sich von selbst lösen. Schneebretter würden bevorzugt in oberflächennahen Schichten brechen und bis mittlere Größe erreichen.

Vorarlbergs Lawinenwarndienst beurteilte die Lawinengefahr in höheren Lagen als “erheblich” (Stufe 3 auf der fünfstufigen Skala). Die Situation werde sich aufgrund der prognostizierten Sturmwinde und der starken Niederschläge aber schon im Tagesverlauf verschärfen. Es sei am Donnerstag mit “großer” Lawinengefahr der Stufe vier zu rechnen, informierte Experte Andreas Pecl.

Gefahrenstellen befanden sich am Mittwoch vorerst vor allem oberhalb von 2.000 Meter, in windbeeinflusstem Steilgelände sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. “Auslösungen von Schneebrettlawinen sind bei geringer Zusatzbelastung – also durch einzelne Wintersportler – möglich”, warnte Pecl. Aktivitäten abseits der gesicherten Pisten erforderten Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr. Im Tagesverlauf könnten bei zunehmender Lawinengefahr aus stark eingewehten Hangzonen auch Schneebrettlawinen spontan abgehen.

(APA)

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