Neues Haus für den „Zwergengarten“

Von Gemeindereporter Andrea Moosbrugger
Das Projekt „Zwergengarten“ ist geschickt in den Hangverlauf eingebettet.
Das Projekt „Zwergengarten“ ist geschickt in den Hangverlauf eingebettet. - © MO
In den Neubau für die Kinderbetreuung „Zwergengarten“ werden in Langenegg 1,3 Millionen Euro investiert.

Langenegg (mo) Im Zentrum von Langenegg wird derzeit intensiv an dem Neubau für die Kinderbetreuung „Zwergengarten“ gearbeitet. Das von den HEIN architekten geplante Projekt soll bis 1. November bezugsfertig sein. Der Neubau gliedert sich in versetzte Ebenen, die dem Hang folgend jeweils um 1,75 Meter abgestuft sind. Das einseitig geneigte Dach folgt dem Hangverlauf. Dadurch entstehen drei außenräumliche Situationen sehr unterschiedlichen Charakters. Die Allgemeinflächen der Ankunftsseite orientieren sich zum Spiel- und Sportplatz. Die Gruppenräume bieten Richtung Südwest einen Blick ins Weite. Der L-förmige Baukörper spannt einen kleinen, dem Haus zugeordneten Hof auf, der vielseitige Nutzungsmöglichkeiten abseits des zentralen Sportplatzes bietet.

 

Eingebettet

Das Gebäude ist so in die Topografie eingebettet, dass an allen Seiten ebenerdige Anbindungen an das natürliche Gelände entstehen. Alle Außenräume sind mehrseitig belichtet. Der Hangverlauf ist durch das Gebäude erlebbar. Da alle für bewegungseingeschränkte Personen notwendig Räumlichkeiten auf der untersten Ebene angeordnet sind, kann auf den Einbau eines Lifts verzichtet werden. Kindergarten und Schule Langenegg gruppieren sich um eine belebte Mitte mit Spiel- und Sportplätzen. Dieser gemeinsame Campus wird durch den Neubau der Kinderbetreuung ergänzt und aufgewertet.

Kein Designstück

Das neue Kinderbetreuungshaus ist ein vorgefertigter Holzbau. Das Gebäude ist sehr einfach konzipiert und materialisiert. Es soll laut Architekt Mathias Hein „kein Designstück werden, sondern ein Haus das von den Kindern an- und eingenommen wird, eines das mit der Landschaft verwächst und den Menschen, die mit ihm zu tun haben Spaß macht.“

Reges Interesse

Trägerin der Einrichtung ist die Vorarlberger Tagemütter gGmbH, welche in verschiedenen Vorarlberger Gemeinden Betreuung für Kinder verschiedenster Altersgruppen in „Zwergengärten“, bei Tagesmüttern und in Schulen anbietet. Finanziert wird der Zwergengarten über Personalkostenförderungen des Landes Vorarlberg und der Gemeinde Langenegg sowie über Elternbeiträge. Im „Zwergengarten“ werden Kinder von 1-4 Jahren betreut. Laut Bürgermeister Kurt Krottenhammer besteht seitens der Eltern reges Interesse am Langenegger „Zwergengarten“. Die Plätze werden vorrangig an Kinder von berufstätigen Eltern bzw. Alleinerziehenden mit Wohnsitz in Langenegg vergeben. Weitere verfügbare Plätze stehen Familien mit Wohnsitz in Langenegg zur Verfügung, deren Elternteile in Langenegg arbeiten sowie Familien mit Wohnsitz in den Partnergemeinden Lingenau und Krumbach.

 

 

 

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