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Landesregierung segnete Illwerke-EnBW-Partnerschaft ab

Zusammenarbeit ermöglicht Investitionen von 600 Mio. Euro
Zusammenarbeit ermöglicht Investitionen von 600 Mio. Euro ©VLK
Bregenz - Die Vorarlberger Landesregierung hat am Dienstag eine neue Vereinbarung zwischen der landeseigenen Vorarlberger Illwerke AG und dem deutschen Energieversorger Energie Baden-Württemberg (EnBW) einstimmig für gut befunden.
Illwerke: Jahreserzeugung pro Werk

Demnach soll die Kooperation zwischen Illwerken und EnBW um zehneinhalb Jahre bis 2041 verlängert werden. Das mache in Vorarlberg Investitionen von 600 Millionen Euro möglich, erklärte Landeshauptmann Markus Wallner (V) am Dienstag nach der Regierungssitzung.

Wallner: “Historischer Augenblick”

Wallner sprach von einem “historischen Augenblick”, die Vertragsverlängerung bringe Vorarlberg auf dem Weg zur angestrebten Energieautonomie wesentlich weiter. “Es ist auch klargestellt, dass wir mit dem Bodenschatz Wasser sehr sorgsam umgehen werden”, sagte der Landeshauptmann.

Obervermuntwerk II: Viel Leistung, umweltfreundliche Technik

An Projekten geplant sind der Bau des Obervermuntwerks II und des Rellswerks, bei der Umspannanlage Bürs sind Erweiterungen vorgesehen. Illwerke-Vorstandsvorsitzender Ludwig Summer hob dabei insbesondere die Bedeutung des Obervermuntwerks II hervor. Das Pumpspeicherkraftwerk werde nach seiner Fertigstellung im Jahr 2018 das zweitstärkste Kraftwerk des Unternehmens sein. Mit einer Nennleistung von 360 Megawatt werde es die Engpassleistung der Kraftwerksgruppe “Obere Ill-Lünersee” im Turbinenbetrieb um rund 21 Prozent, im Pumpbetrieb um etwa 36 Prozent erhöhen.

Summer: “Optimale Risikostreuung”

Die EnBW sichert sich durch die Partnerschaft 50 Prozent der Speicher- und Regelenergie aus den Vorarlberger Kraftwerken auf Jahreskostenbasis mit Gewinnzuschlag. Damit ist laut Summer eine optimale Risikostreuung gegeben.

Die Zusammenarbeit zwischen Illwerken und EnBW geht auf das Ende der 1990er Jahre zurück. Damals schied der Verbund nach Spannungen – wegen der Liberalisierung des Marktes sollten die Zahlungen für Stromlieferungen aus Vorarlberg gekürzt werden – aus den Verträgen mit den Illwerken aus. Die Strombezugsrechte des Verbunds an der Spitzenkraftwerksgruppe “Obere Ill-Lünersee” übernahm die EnBW. Der seit dem Jahr 2000 geltende Vertrag mit dem deutschen Partner wurde damals auf eine Dauer von 30 Jahren abgeschlossen. Schon die Rechtsvorgänger der EnBW, die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke, waren Partner des Vorarlberger Landesvertrags von 1922 und der 1924 gegründeten Illwerke.

(APA)

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