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Land sieht keinen Hebammenmangel in Voralrberg

Von Seiten des Landes sieht man keinen zusätzlichen Bedarf an Hebammen.
Von Seiten des Landes sieht man keinen zusätzlichen Bedarf an Hebammen. ©Pexels
In Tirol reagiert man auf eine Bedarfsanalyse, nach der es in den westlichen Bundesländern in Zukunft an Hebammen mangelt, und richtet einen zusätzlichen Studiengang ein. Auch Hebammenvertreterinnen in Vorarlberg beklagen, dass zu wenig Nachwuchs ausgebildet wird. Auf Landesseite sehe man allerdings keinen zusätzlichen Bedarf, berichtet der "ORF Vorarlberg".
Tirol muss Hebammenmangel auffangen
Hebammenmangel wird akut

Man könne nicht einfach Studienplätze an den Fachhochschulen kaufen, verteidigt das Büro von Gesundheitslandesrat Christian Bernhard, dass es keinen entsprechenden Studiengang in Vorarlberg gibt. Zunächst brauche es eine bestandene Aufnahmeprüfung und in weiters gelte in Österreich der freie Studienzugang. Außerdem belege eine Erhebung aus dem Vorjahr, dass es in Vorarlberg derzeit ausreichend Hebammen gebe.

Zwei neue Hebammen pro Jahr

Laut Helga Hartmann, Vertreterin der Hebammen in Vorarlberg, sei die Erhebung jedoch trügerisch. Ein Teil des Bedarfes im Ländle werde von Hebammen aus dem europäischen Ausland, vor allem Deutschland abgedeckt. Derzeit gebe es in Vorarlberg 123 Hebammen. Da im Schnitt pro Jahr aber nur zwei neue Hebammen ausgebildet werden, drohe in Zukunft ein Mangel.

Vor allem bei freiberuflichen Hebammen mache sich das schon jetzt bemerkbar. Frägt man die in der Hebammenpraxis in Dornbirn nach, gibt es deutlich mehr Anfragen als verfügbares Personal.

(red)

 

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