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Kunstaktion in Aspern: Holzkirche als "Notgalerie"

Reinhold Zissers
Reinhold Zissers "Notgalerie" zieht in die Seestadt Aspern ©Cin Cin / Reinhold Zisser / KÖR
Seit zwei Jahren nutzt Künstler Reinhold Zisser eine ehemalige Holzkirche als Galerie und Ausstellungsraum, nun wird der Sakralbau abgebaut und in die Seestadt Aspern übersiedelt.

“Notgalerie” nennt Zisser seinen Kunstort. Der Name bezieht sich auf die Geschichte der Kirche. Sie wurde 1946 – unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs – als Notkirche aus Holz in Döbling errichtet und wurde dort bis 1969 als solche genutzt. Dann stand der erste Umzug des Gebäudes an. Sie wurde abgebaut und am Ulanenweg 51 in der Donaustadt wieder errichtet. Dort fand sie Zisser 2015 und besetzte das teils schon verfallene Bauwerk, um dort regelmäßig Ausstellungen und Aktionen zu organisieren.

Alte Holzkirche als “Notgalerie”kommt in die Seestadt Aspern

Im heurigen Frühjahr verkündete der Pächter des Grundstücks den Abriss zugunsten eines Wohnprojekts. Zisser – Jahrgang 1980 – entschied sich daraufhin, die Kirche bzw. die nunmehrige “Notgalerie” erneut zu übersiedeln. Sie wird ab heute, Freitag, Brett für Brett zerlegt. Zum Auftakt gibt es ab 18.00 Uhr eine Art Eröffnungsfest samt Grill und Getränken. Bis 29. Juli soll die Abtragung dauern, begleitet von künstlerischem Programm wie Filmscreenings oder Performances.

Dann wird der Holzbau wieder errichtet, wobei er in Aspern bleibt. Neuer Standort ist eine Fläche nahe der U2-Station Aspern Nord. Ab 14. September soll die “Notgalerie” wieder stehen, bei der Eröffnungsparty wird auch ein Film über die Abbauarbeiten mit dem klingenden Titel “Christoph hat die Marillen organisiert, trinkt Bier und nennt das dann Controlling” gezeigt. Über den Winter wird dann ein künstlerisches Programm für den Frühling 2018 entwickelt. Das Kunstprojekt, das vom städtischen KÖR (Kunst im öffentlichen Raum) gefördert wird, ist vorerst bis Juli 2018 angelegt.

(APA/Red.)

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