Kritik an E10-Treibstoff-Plan von Berlakovich

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In Österreich und weltweit gibt es heuer eine Getreideknappheit, trotzdem will Landwirtschaftsminister Berlakovich den Pflanzenanteil am Sprit erhöhen, kritisiert ARBÖ-Generalsekretärin Lydia Ninz. Heuer fehlen in Österreich 700.000 Tonnen Getreide, geht es nach Berlakovich dann soll im Herbst der in Deutschland heftig umstrittene Treibstoff E10 (zehn Prozent Planzenanteil) eingeführt werden.

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Der Autofahrerklub erinnerte am Freitag an Unterschriftenaktion "Tanke Mais um keinen Preis!" gegen die Einführung von E10 im Oktober diesen Jahres und "lädt alle Kritiker herzlich ein, die Unterschriftenaktion zu unterstützen, entweder aufoder in allen ARBÖ-Dienststellen", so Ninz. Für E10 werden Getreide, Mais und Zuckerrüben verwendet.

Anfang August hatte AMA-Präsident Stefan Hautzinger darauf verwiesen, dass die E10 "nicht mit einer rein österreichischen Produktion umsetzbar" ist.

Berlakovich will mit E10 die schlechte Klimabilanz Österreichs aufbessern, zahlreiche Umweltschutzorganisationen kritisieren aber, dass der Ackertreibstoff alles andere als "bio" ist. In Deutschland ist E10 bisher gefloppt, unter anderem weil die Autofahrer Angst haben, dass der Motor ihres Autos durch den Planzensprit geschädigt wird.

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