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Kriminalstatistik: Aufklärungsquote in Vorarlberg gesteigert

Bludenz: mittlerer Anstieg von 9,4 Prozent; Feldkirch: starker Rückgang von 12,5 Prozent, Dornbirn und Bludenz: gleichbleibend - Angezeigte Fälle aller gerichtlich strafbaren Handlungen. Bludenz: mittlerer Anstieg von 9,4 Prozent; Feldkirch: starker Rückgang von 12,5 Prozent, Dornbirn und Bludenz: gleichbleibend - Angezeigte Fälle aller gerichtlich strafbaren Handlungen. - © BK, Kriminalstatistik
Schwarzach - Im ersten Halbjahr 2012 weist die Kriminalstatistik für Vorarlberg eine Aufklärungsquote von 61,2 Prozent auf. Österreichweit ist das der höchste Wert.

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9.933 Anzeigen sind eingegangen, davon konnten bisher 6.078 aufgeklärt werden. Im Vorjahr konnten noch 2,7 Prozent weniger Fälle aufgeklärt werden.

Kriminalstatistik: Angezeigte Fälle

Im Bezirk Feldkirch konnte im ersten Halbjahr 2012 ein starker Rückgang an gerichtlich strafbaren Handlungen verzeichnet werden. Im Bezirk Bregenz kam es jedoch zu einem mittleren Anstieg von 9,4 Prozent. In den Bezirken Dornbirn und Bludenz blieben die Werte im Verlgeich zum Vorjahr gleich.

9.333 Anzeigen eingebracht

Die meisten der 9.333 in Vorarlberg eingegangenen Anzeigen fallen laut Polizei unter die Kategorie strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen und gegen Leib und Leben, was dem österreichischen Trend entspricht.

Mit 38,1 Prozent (gegen Fremdes Vermögen ) bzw. 90,2 Prozent (gegen Leib und Leben) an geklärten Fällen liege Vorarlberg mit dem Durchschnittswert von 61,2 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt (41,9 Prozent). Positiv seien auch die um 46,3 Prozent gesunkenen Einbrüche in private Räumlichkeiten. Zurückzuführen sei dies auf die intensive Präventionsarbeit der Polizei.

Weniger Asylwerber als Täter

2,254 Tatverdächtigen konnte die Vorarlberger Polizei zwischen Jänner und Juni 2012 ausforschen, etwa ein Drittel seien keine österreichischen Staatsbürger. Davon halten sich die meisten als Arbeitnehmer im Bundesland auf (791 insgesamt) oder bereisen Vorarlberg als Touristen (666), wobei in beiden Bereichen eine Steigerung zu verzeichnen ist, berichtet die Polizei. Rückläufig hingegen seien die Täter aus der Kategorie Asylwerber auf 121 im ersten Halbjahr.

Wertvolle Präventionsarbeit

Wie wichtig Prävention sei, zeige zudem der Anstieg an Delikten im Bereich Betrug durch Missbrauch des Internets – momentan an dritter Stelle, nach dem Diebstahl aus unversperrten Autos und Graffiti. Gerade deshalb sei Cyber Security ein Schwerpunktthema der Polizei um auch die Sicherheit im virtuellen Leben zu verbessern.

Stabile Sicherheitslage

Mit weniger Delikten und mehr geklärten Fällen schließe die Kriminalstatistik das erste Halbjahr 2012 positiv ab. Die seit längerem stabile Sicherheitslage und hohe Aufklärungsquote lasse eine entsprechend positive Entwicklung erwarten und bedeutet gute Noten für die Arbeit der Vorarlberger Polizei und die Mithilfe der heimische Bevölkerung.

(Polizei, VOL.AT)

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